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ProSiebenSat.1 Austria Gruppe zieht Standorte zusammen

Die Entscheidung ist gefallen: Die ProSiebenSat.1 Austria Gruppe wird ab Herbst 2012 ihre fünf Wiener Standorte auf 8.300 m² im neuen Media Quarter Marx (MQM) zusammenziehen. Die bisherigen Standorte der einzelnen Sender liegen in der Theobaldgasse 19 (SevenOne Media Austria), in der Mariahilferstraße 2 (PULS 4 Redaktion), im Museumsquartier (PULS 4 Studios), in der Schönbrunnerstraße 7b (SAT.1 Österreich) sowie (in der Speisinger Straße 121 - 127 (Austria 9).

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Media Quarter Marx
Wien
Mariahilferstraße

Die ProSiebenSat.1 Austria Gruppe erhofft sich durch die räumliche Verbesserung künftig auch die Arbeitsabläufe effizienter gestalten zu können. „Der Umzug in das Media Quarter Marx ist ein wichtiger Schritt für uns und zählt zu den bisher größten Investitionen in den österreichischen Standort. Mit der exklusiven Übertragung der UEFA Champions League, der technischen Weiterentwicklung und zuletzt der Erwerb und die Integration von Austria 9 stehen wir vor einem neuen Entwicklungsschritt, der eine Neuaufstellung unserer Organisation an einem zentralen Standort erfordert“, kommentiert Markus Breitenecker, Geschäftsführer ProSiebenSat.1 Austria, die Entscheidung.

Im Media Quarter Marx 3, die dritte Ausbaustufe des größten Medienzentrums in Österreich, in Neu Marx ist die ProSiebenSat.1 Austria Gruppe mit dieser Anmietung der flächenmäßig größte Mieter. Unter Umständen könnte sich dieses aber in den nächsten Wochen bereits ändern, denn die ORF berät schon seit Monaten, ob sie einen Standortwechsel vollzieht oder nicht. Als eine von mehreren Optionen wurde hier auch das Media Quarter ins Auge gefasst. Laut der letzten Ankündigungen des Senders soll spätestens auf der Stiftungsratssitzung am 28. Juni eine offizielle Entscheidung fallen. Österreichischen Tageszeitungen zufolge, ist die Empfehlung des ORF-Generaldirektors Alexander Wrabetz für den Umzug des öffentlich rechtlichen Senders nach Neu Marx aber intern bereits gefallen. Die Pläne für einen Umzug in 2014 sollen bereits stehen und einige Mitglieder der Wiener Landesregierung seien intern bereits informiert. Dennoch ist der Umzug keineswegs sicher, da Wrabetz eine Mehrheit für seine Pläne, die sich auf rund 1,5 Mrd. Euro belaufen, im Stiftungsrat braucht. Hier schlägt ihm aber kalter Wind entgegen, denn die ÖVP, die FPÖ und die BZÖ lehnen das Projekt „Neu Marx“ aufgrund der immensen Kosten ab, zudem ist der Betriebsrat mit ins Boot gesprungen. ORF-Zentralbetriebsrat Robert Ziegler befürchtet, dass mit dem Neu Marx-Standort gravierende Personaleinschnitte einhergehen. „Man macht den ORF kleiner, damit man die teuerste Variante leistbar macht“, so Ziegler.

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