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Projekt der Hochschule stärkt Wissenschaftsstandort Lausitz

„Die Zwischenergebnisse aus der Algenforschung an der Hochschule Lausitz sind vielversprechend. Die mögliche Energieausbeute aus Algenkulturen pro Hektar kann um den Faktor 40 bis 50 höher ausfallen als bei herkömmlichen Energiepflanzen wie Raps oder Mais. Entsprechend höher würde die biologische Fixierung bei CO2 ausfallen. Algenkulturen im industriellen Maßstab könnten also einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der CO2-Minderungsziele der Landesregierung leisten“, sagte Wirtschafts- und Europastaatssekretär Henning Heidemanns heute bei der Inbetriebnahme des Algenbioreaktors an der Hochschule Lausitz.

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Heidemanns verwies auf die höhere Produktivität von Algen, die dazu beitragen könnte, die Flächenkonkurrenz von Nahrungsmittel- und Energiepflanzenanbau zu entspannen. Weltweit werde wertvolles Ackerland der Nahrungsmittelproduktion entzogen. Dies sei Grund genug, die Ergebnisse der Algenforschung zu vertiefen.

Neben der Hochschule Lausitz betreiben auch die Hochschule Wildau, die Univer-sität Potsdam und das Institut für Getreideforschung in Potsdam Projekte, um die energetische Nutzung der Algen zu erforschen. Am Heizkraftwerk Senftenberg wurde kürzlich eine Algenzuchtanlage in Betrieb genommen, mit der Kohlendioxid aus dem Rauchgas des Kraftwerks gefiltert werden kann.

Der Algenbioreaktor der Hochschule Lausitz wird mit etwa 214.500 Euro vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten unterstützt. Das Geld stammt aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der ehemali-gen DDR, das gemäß eines Beschlusses der Landesregierung für Energiefor-schungsprojekte genutzt werden soll.