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Prognostizierter Aufwind für Münchens B-Lagen

Die Nachfrage nach Büro- und Geschäftshäusern in München konzentrierte sich 2010 fast ausschließlich auf sogenannte „Core-Immobilien“. Investoren seien da, aber der Markt speziell in München stelle diese Immobilien nicht zur Verfügung. Banken würden sie jedoch gerne finanzieren. Zugleich dürften Münchner B-Lagen zukünftig verstärkt ins Blickfeld rücken. Das sind jüngste Analysen des Münchner Immobilienunternehmens Rohrer Immobilien GmbH.

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Gerade in den Nachwehen der Wirtschaftskrise seien Immobilien in Zentrumslagen und guten Mieterbesatz knapp. Zudem kämen im Neubau nur wenige Projekte auf den Markt, da die bebaubaren Flächen innerhalb des Altstadtrings sehr begrenzt seien, heißt es weiter. Man beobachte, so Rohrer Immobilien, eine Verschiebung der Nachfrage auf B-Lagen, da die Verfügbarkeit nicht besser werde und die „Bietergefechte“ um die wenig verbleibenden auf dem Markt verfügbaren Produkte zunehmend gemieden würden. Im letzten Jahr Quartal 2010 sei sogar eine stärkere Nachfrage beziehungsweise Abschlüsse bei risikoreicheren Developments feststellbar gewesen.

Vermögende Privatanleger, Stiftung und Pensionskassen mit guten Bonitäten hätten auch in den vergangen Jahren in nachhaltig antizyklisch vermietbare Immobilien investiert und Immobilien zwischen vier und zwanzig Millionen Euro in B-Lagen gekauft. Fachmärkte und Einzelhandelsimmobilien seien als Renditebeimischung mit wenigen Ausnahmen weiterhin sehr gefragt. Rohrer Immobilien geht von einer Verschiebung der Anlagestrategie der Teilnehmer, aber auch der finanzierenden Banken aus. Immobilien, die in den letzten Jahren nur schwer einen Käufer fanden, jedoch gut vermietet sind, würden wieder ins Blickfeld rücken. Mittel- bis langfristig werde auch hier wieder mit steigenden Preisen gerechnet werden können und für 2011 seien deutliche Investitionsschübe und steigende Umsätze absehbar.