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Privatvermieter deutlich stärker von Mietnomaden betroffen

Privatvermieter sind nach einer Zusammenstellung der Hans Schütt Immobilien GmbH mit höherer Wahrscheinlichkeit vom so genannten Mietnomadentum betroffen. Dabei sind häufig nicht nur Wohnungen, sondern auch Gewerberäume betroffen.

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Klaus H. Schütt, geschäftsführender Gesellschafter der Hans Schütt Immobilien GmbH: „Privatleute sind hier im Vergleich zu professionellen Hausverwaltern organisatorisch im Nachteil. Viele private Vermieter sind mit der juristischen Einschätzung dieser Fälle und der verräterischen Handhabe der Mietnomaden überfordert, so dass erhöhte Kosten entstehen.“

Nach einer Untersuchung des Eigentümerverbandes Haus und Grund entsteht durch jeden Fall von Mietnomadentum ein durchschnittlicher Schaden von rund 30.000 Euro durch Mietausfälle, Gerichts- und Räumungskosten. Dabei können vom Nicht-Eingang der Mietzahlung bis zu einer Zwangsräumung einige Monate vergehen, in denen der Vermieter beispielsweise weiter zu einer Versorgung der Wohnung mit warmem Wasser oder Heizung verpflichtet ist.

Schütt weiter: „In jüngster Zeit haben wir einige Fälle von Mietnomadentum in Kiel beobachten können, bei denen Privatleuten ein erheblicher finanzieller Schaden entstanden ist. Denn Mietnomaden handeln zumeist nicht aus wirtschaftlicher Not sondern aus krimineller Intention heraus.“