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Macht Primark den Ulmer Modehändlern Konkurrenz?

Die Ulmer Innenstadt ist ein begehrtes Einkaufspflaster. Unter den vergleichbaren deutschen Städten bis 250.000 Einwohner liegt die Fußgängerzone der schwäbischen Großstadt auf Platz drei, was die Fußgängerfrequenz pro Stunde anbelangt. Entsprechend teuer sind hier mittlerweile die Handelsflächen. 115 Euro monatlich pro Quadratmeter leisten sich eigentlich nur noch die Filialisten - und die zieht es immer mehr nach Ulm. Jüngster Zugang ist die dänische Modekette Bestseller, die in das Gondrom-Gebäude einzieht. Sie bietet in Deutschland vorrangig die Labels „Vera Moda“ für Frauen und „Jack & Jones“ für Männer an. Interesse für die Hirsch- und die Bahnhofstraße in Ulm soll es auch aus Spanien und Amerika geben - von der Restaurantkette Vapiano bzw. dem Kaufhaus-Riesen TJ Maxx, der ebenfalls über ein opulentes Mode-Angebot verfügt.

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Neue Flächen braucht die Stadt
Leerstand ist in der Ulmer Innenstadt unbekannt. Eher werden sogar bestehende Verträge gekündigt, wenn eine höhere Miete geboten wird - so wie etwa Timberland am Münsterland gegen den Accessoire-Spezialisten Liebeskind ausgetauscht wurde. 18.000 m² neue Verkaufsfläche sollen bis 2018 die „Sedelhöfe“ bringen, hier gilt „Zara“ bereits als gesetzt. C&A will seine Filiale an der Bahnhofstraße erweitern. Etwa ein Drittel mehr an Verkaufsfläche soll die neue Etage bringen. Das wiederum nährt Spekulationen, wonach der irische Billig-Textiler Primark hier einziehen soll. Wenn C&A in die Sedelhöfe wechselt, könnte das Niedrigpreis-Imperium am besten Platz in Ulm zum Preiskampf antreten.