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Preise für Wohn- und Geschäftshäuser steigen deutlich

Die „neue Lust“ an Immobilien ist deutlich zu spüren. Niedrige Hypothekenzinsen, kräftiges Wirtschaftswachstum, Inflationssorgen und das knappe Angebot haben seit Oktober 2010 bundesweit die Preise für Wohn- und Geschäftshäuser nach oben getrieben. „Insbesondere in den großen Wirtschaftsmetropolen führt die Kombination von steigenden Mieten und hoher Nachfrage, bei einem nur langsam ansteigenden Angebot, zu einem weiteren deutlichen Anziehen der Kaufpreise“, resümiert Carsten Rieckhoff, Leiter Research Engel & Völkers Commercial. Das Immobilienberatungs- und Vermittlungsunternehmen hat jetzt zum zweiten Mal den Immobilien-Navigator Wohn- und Geschäftshäuser – „Immo-Navi WGH“ – veröffentlicht. Das Research-Instrument gibt auf einen Blick Auskunft über die gegenwärtige regionale Marktsituation und die deutschlandweite Kaufpreisentwicklung für Wohn- und Geschäftshäuser in guten und mittleren Lagen.

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Hohe Nachfrage nach Anlageimmobilien
Wohn- und Geschäftshäuser stehen weiterhin hoch im Anlagefokus der Investoren. Auch der Anstieg der Leitzinsen durch die EZB in den zurückliegenden Wochen hat kaum Auswirkungen auf die hohe Nachfrage gezeigt. Allerdings, so Rieckhoff, sollten Anleger regionale Unterschiede beachten. Grundsätzlich steigen der Immobilienwert und die Mieten derzeit dort, wo die demografischen und wirtschaftlichen Perspektiven Potenziale für die Zukunft erwarten lassen. Anlageimmobilien versprechen dort sichere und langfristig kalkulierbare Cash-flows, Risikominimierung und langfristige Sicherheit für die Vermögensbildung.

Größte Preisdynamik in Berlin und Frankfurt
Grundsätzlich sind in den meisten deutschen Großstädten die Kaufpreise weiter signifikant angestiegen. Insbesondere in den großen Wirtschaftsmetropolen waren die Steigerungsraten infolge des weiter angespannten Wohnungsangebotes kräftig. In Berlin und Frankfurt haben die Preise mit mehr als zehn Prozent in den mittleren und guten Lagen deutlich angezogen. Aber auch in München und Hamburg sind potenzielle Investoren bereit, bei steigenden Mieten weiter höhere Faktoren zu akzeptieren als noch vor einem halben Jahr.

B-Städte: „Gute Lagen“ im Blickpunkt
Auch in den meisten der kleineren untersuchten Städte ist der Preisdruck angestiegen, ohne allerdings die Dynamik der großen Wirtschaftszentren zu erreichen. Während in den A-Städten die Preisentwicklung in den mittleren Lagen nur geringfügig von der Entwicklung in den guten Lagen abweicht, ist die Preisentwicklung mittlerer Lagen in den kleineren Städten deutlich schwächer. „Da sich an dem wirtschaftlichen Umfeld vorerst wenig ändern wird, werden die Kaufpreise weiter ansteigen, aber leicht an Dynamik verlieren.“, prognostiziert Rieckhoff.