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Potsdam: Entwicklung von 7.800 m² Verkaufsfläche für realistisch gehalten

Am 3.12.2008 wird der Potsdamer Oberbürgermeister einen Beschlussvorschlag zu den Ergebnissen der Potenzialanalyse für den Einzelhandel in der Innenstadt und in Babelsberg einbringen.

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Die Verwaltung hat im engen Zusammenwirken der Bereiche Stadterneuerung, Denkmalpflege, Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung mit dem Sanierungsträger Potsdam und Stadtkontor potenzielle Entwicklungsareale untersucht und zahlreiche Gespräche mit Eigentümern, Maklern und anderen beteiligten Behörden, z.B. dem Landesamt für Denkmalpflege, geführt. Im Fokus standen Flächen ab 300 m² Verkaufsfläche in guten Lagen (Brandenburger Straße, Friedrich-Ebert-Straße) und im Zentrum Babelsbergs.

Im Ergebnis wird die Entwicklung von 7.800 m* Verkaufsfläche in der Innenstadt und Babelsberg in 2-3 Jahren für realistisch gehalten. Hinzu kommen die Potenzialflächen der südlichen Friedrich-Ebert-Straße/Am Alten Markt (nach Leitlinie 5 des Einzelhandelskonzeptes abzgl. der vorhandenen Flächen von Ebbinghaus knapp 600 m²): 1.400 m² Verkaufsfläche.

Damit können in der Innenstadt, Babelsberg und am Alten Markt insgesamt bis zu 9.200 m² Verkaufsfläche in absehbarem Zeitraum entwickelt werden.

Dem gegenüber steht der prognostizierte Zusatzbedarf des Einzelhandelskonzeptes in den für die Zentrenentwicklung besonders wichtigen Warengruppen (Bücher, Papierwaren, Spielwaren, Bekleidung, Schuhe, Sport und Elektrowaren). Er beträgt abzüglich der konkret geplanten Vorhaben (z. B. in der Zeppelinstraße) 8.600 m² Verkaufsfläche.

Im Ergebnis stehen in der Einkaufsinnenstadt, Babelsberg und im Bereich der südlichen Friedrich-Ebert-Straße mehr potenzielle Flächen zur Verfügung als nach der Prognose für die drei genannten Warengruppen in Potsdam bis 2015 verträglich wären.

Aus der Gegenüberstellung der Potenziale und dem Zusatzbedarf wird deutlich, dass es zur Zeit weder für eine Freigabe der Sortimentsbeschränkungen in den Bahnhofspassagen noch für eine Erweiterung des Stern-Centers einen Spielraum gibt. Eine Freigabe oder Erweiterung der Center würde die Entwicklung der nachgewiesenen möglichen Innenstadtflächen behindern oder unmöglich machen und damit die Sanierungsverfahren erschweren.

Die nötigen Bauleitplanverfahren zur Freigabe der Sortimentsbeschränkungen oder zur Erweiterung des SternCenters sollen daher zunächst nicht eingeleitet werden.