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Positive Resonanz auf Angebot an Immobilienfondsanleger

Der Senat hat auf Vorlage von Finanzsenator Dr. Thilo Sarrazin einen Bericht an das Abgeordnetenhaus zur Resonanz auf das Angebot zum Erwerb von Anteilen an abgeschirmten Immobilienfonds der Bankgesellschaft Berlin beschlossen.

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Die Rücklaufquote (Stand 17. März) liegt dabei bereits über 25 Prozent. Es wurden bis zum genannten Datum 13.627 Verträge mit einem Volumen von insgesamt 610 Mio. € abgeschlossen. Bislang haben die Fondsanleger 6.045 Kauf- und 7.582 Darlehensverträge unterzeichnet. Bei den Fonds, bei denen die Spekulationsfrist bereits abgelaufen ist, liegt die Rücklaufquote bei 50 Prozent. Der hohe Rücklauf zeigt, dass der Ankauf der Fondsanteile eine akzeptable Beendigung der problematischen Fondssituation ohne streitige Auseinandersetzungen ermöglicht. Es ist zu erwarten, dass sich in Zukunft noch zahlreiche weitere Anleger zu einer Veräußerung ihrer Anteile entschließen werden.

Das Angebot zum Erwerb ihrer Anteile war den Anlegern von Immobilienfonds des Konzerns Bankgesellschaft Berlin AG im Rahmen der Risikoabschirmung im November 2005 mit Zustimmung des Abgeordnetenhauses unterbreitet worden. Insgesamt haben die Gesellschaften des Bankkonzerns 52.987 Kauf- und Darlehensangebote ausgereicht.

Das Kaufangebot können die Anleger jeweils bis zum Ablauf der steuerlichen Spekulationsfrist ihres Fonds annehmen. Diese endet im Falle des zuletzt aufgelegten Fonds im Jahr 2012. Damit die Zeichner ohne steuerliche Nachteile einen Mittelzufluss erhalten können, haben sie die Möglichkeit, zunächst ein verzinsliches Darlehen in Anspruch zu nehmen. Zum Laufzeitende kann dann der Anteil verkauft und das Darlehen aus dem Erlös getilgt werden. Anleger haben bis Ende April 2006 Zeit, dieses Darlehensangebot zu prüfen und zu zeichnen.