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Port Olpenitz, der Bau beginnt: Tourismus kontra Umweltschutz

Port Olpenitz

Am 15. Oktober grub sich der Spaten nahe Kappeln und der Mündung des Flusses Schlei erstmals in die Erde und startete damit den Bau des größten maritimen Ferienzentrums Nordeuropas an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins. „Port Olpenitz“ nennt sich das 500 Millionen Euro teure Projekt auf einem 170 Hektar großen Ex-Bundeswehr-Gelände. Ab dem Jahr 2012 sollen Touristen hier 7.000 Betten in den neu errichteten Hotels und Appartements und ein Yachthafen mit 2.500 Liegeplätzen zur Verfügung stehen. Attraktionen wie eine Winterwelt mit Langlauf-Loipen, ein Erlebnisbad, eine Tauchgondel und eine Open-Air-Arena werden die Attraktivität von Port Olpenitz zusätzlich steigern. Kritik am Projekt kommt vom Naturschutzbund NABU, da sich das Projekt am Rande eines Naturschutzgebietes befindet, das laut NABU „eines der wertvollsten Flachwassergebiete des Landes" darstellt und bereits 2005 ausgebaut werden sollte.

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