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Port Olpenitz bekommt Sportboothafen

Der ehemalige Militärhafen von Olpenitz (Stadt Kappeln) kann nun doch endlich seinen Sportboothafen bekommen. Nachdem die Betreibergesellschaft Port Olpenitz GmbH im Oktober 2011 Insolvenzantrag gestellt hatte [Port Olpenitz insolvent], sah es zunächst nicht gut aus für das Vorzeigeprojekt, das zu einem Hoffnungsträger für die strukturschwache Region hatte werden sollen.

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Port Olpenitz
Olpenitz

Die ursprüngliche Planung sah vor, die 150 Hektar des ehemaligen Marinestützpunkts an der Schlei mit rund 1.000 Wohneinheiten zu bebauen und so ein Ferienparadies mit angeschlossenem Jachthafen zu schaffen. Von dem ehrgeizigen 500-Millionen-Projekt, hinter dem mehrere US-amerikanische Investoren standen, blieben Ende vergangenen Jahres nach nur zwei Jahren Bauzeit 27 Millionen Euro an Verbindlichkeiten übrig.

Insolvenzverwalter Rainer Eckert hat nun einen Vertrag über einen Sportboothafen unterzeichnet, der zunächst ohne Ferienanlage und mit einer einfachen Infrastruktur auskommen muss. Mit dieser Übergangslösung soll erst mal wieder Geld in die Kassen der Projektgesellschaft kommen. Der neue Hafen ist als Schwimmsteganlage konzipiert und kann daher schon Anfang Juni in Betrieb gehen. Daneben entsteht eine Containeranlage mit Sanitärräumen und Versorgungseinrichtungen.

Trotz der zunächst eher spartanischen Ausstattung dürfte der Hafen für Wassersportfreunde interessant sein: Das Wasser ist durch die frühere Nutzung für einen Jachthafen ungewöhnlich tief und der längste Steg ist über 200 Meter lang, so das auch größere Schiffe problemlos anlegen könnten. Von Hamburg aus ist der Jachthafen gut erreichbar und die Lage an der Schleimündung für Wochenendfahrten ideal. Die Kappeler Mittelmanns-Werft, die den Hafen federführend betreibt, zeigte sich überzeugt, dass das neue Angebot von Seglern und Motorbootfahrern gern angenommen wird.