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Pilotprojekt für energetische Gebäudebewertung – Praxisphase in Frankfurt

Frankfurt ist bundesweit Pilotstadt eines Projektes zur Entwicklung eines neuen energetischen Gebäudebewertungsverfahrens, das vom Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMFT) unterstützt wird. Ein Arbeitskreis aus Beteiligten, dem die Energieeinsparexperten des Frankfurter Hochbauamtes angehören, entwickelt ein neues Verfahren zur Ermittlung von Teilenergiekennwerten von Nicht-Wohngebäuden, das die bisherigen üblichen und zu prüfaufwändigen Verfahren bald ersetzen kann.

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Das Forschungsvorhaben geht nun die Praxisphase: Ab Februar 2011 führt das Hochbauamt an zehn ausgewählten kommunalen Bauten der Stadt erste Tests auf Praxistauglichkeit und zur Optimierung für die künftigen Anwendungen durch. Dabei wurden laut Frankfurter Fachabteilung Energiemanagement genau die Museen und Schulen ausgewählt, deren energetische Kennzahlen nicht optimal sind. Diese Daten konnten wir bequem den vorangegangenen Erhebungen für die Erstellung der Energieausweise entnehmen, die wir im vorletzten Jahr für alle städtischen Gebäude eingeführt haben, heißt es aus der Abteilung. Diese Bestandsbauten weisen aufgrund ihrer Bauweise, ihres Sanierungszustandes oder ihrer technischen Ausstattung hohe spezifische Verbrauchswerte auf, die möglichst gedrosselt werden sollen. Nach Abschluss der Testphase soll das Verfahren bundesweit der Allgemeinheit, wie interessierten Kommunen, aber auch privaten Eigentümern und Anwendern, zur Verfügung gestellt werden.