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PHOENIX WEST: Hauptphase der Altlastensanierung läuft

Auf dem einstigen Stahlwerksgelände Phoenix West in Dortmund-Hörde, das zum Standort für Informationstechnologie und Mikrosystemtechnik umgebaut wird, läuft die Hauptphase der Altlastensanierung nördlich und südlich der Konrad-Adenauer-Allee.

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Auf einer Fläche von rund 250.000 m² werden insgesamt ca. 165.000 Kubikmeter Material ausgekoffert, um ehemalige Bauwerksreste, Hohlräume und kontaminierte Boden- und Auffüllungsmassen zu beseitigen. Anschließend wird die Fläche mit nicht kontaminierten Materialien verfüllt.

Ingesamt sind rund 97.000 Kubikmeter Boden als kontaminiert einzustufen. Gemäß dem vom Umweltamt der Stadt Dortmund genehmigten Sanierungsplan werden ca. 85.000 Kubikmeter in ein Sicherungsbauwerk verbracht und dauerhaft eingeschlossen. Ca. 12.000 Kubikmeter werden extern entsorgt.

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten kann es insbesondere bei hohen Temperaturen zu Emissionen und Geruchsbeeinträchtigungen kommen. Hauptverantwortlich für die Gerüche ist Naphthalin, ein Stoff, der schon in sehr geringen Konzentrationen wahrnehmbar ist. Diese Eigenschaft wird bei Mottenkugeln genutzt. Eine Gesundheitsgefährdung besteht nicht.

Zur Minimierung der Emissionen und Geruchsbeeinträchtigung werden folgende Maßnahmen durchgeführt: Kleinräumiges Freilegen der belasteten Aushubbereiche, zügiges Arbeiten durch Einsatz mehrerer Erdbaumaschinen, Bewässerung zur Vermeidung von Staubemissionen, bei heißer Witterung Abdeckung der Sanierungsbaugruben, Lagerung von hochkontaminiertem Material in geschlossenen Containern.

Zur Überwachung und Dokumentation der Emissionen werden kontinuierlich Luftmessungen durchgeführt. Die zuständigen Behörden (Umweltamt der Stadt Dortmund, Staatliches Umweltamt Hagen) werden fortlaufend über die Messergebnisse informiert und die Maßnahmen entsprechend den Ergebnissen angepasst.

Die Flächenherrichtungsarbeiten werden bis Ende des Jahres weitgehend abgeschlossen sein. Die Hauptsanierungen, bei denen Emissionen stattfinden, sind voraussichtlich im Oktober beendet.

Auftraggeber ist die LEG Stadtentwicklung GmbH & Co.KG im Treuhandauftrag des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Sanierungsarbeiten werden von der Arbeitsgemeinschaft der Firmen Heitkamp und Stricker durchgeführt. Die fachgutachterliche Begleitung und Bauüberwachung der gesamten Sanierungsmaßnahme erfolgt durch die Ingenieurbüros Spiekermann und HYDR.O.