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pbr entwirft Neubau für die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Neubau (1 / 3)

Forschung benötigt Raum, um effizient zu repräsentativen Ergebnissen zu gelangen. Auch um sich im Wettbewerb der Hochschulen zu behaupten, ist es für die Universitäten von existentieller Bedeutung, den steigenden Erwartungen der Studierenden, der Wirtschaft und staatlichen Förderer gerecht zu werden. So schafft der von der Osnabrücker pbr Planungsbüro Rohling AG für drei Abteilungen des Magdeburger Instituts für Biologie – Zoologie/Entwicklungsneurobiologie, Genetik/Molekulare-Neurobiologie und Kognitionsbiologie – geplante Neubau die Raumstrukturen für einen intensiven wissenschaftlichen Austausch.

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Das im März 2008 fertig gestellte Gebäude zählt mit einer Hauptnutzfläche von 2.016 m² zu einem der größten Bauvorhaben des Landes Sachsen-Anhalt innerhalb der letzten Jahre und präsentiert sich als dreigeschossiger Baukörper mit L-förmigem Grundriss und angelagertem zweigeschossigen Tierhaus. Der zweibündige Hauptflügel nimmt geschossweise die Abteilungen des Instituts mit Labor- und Büroflächen auf. Bei den Planungen wurden die Anforderungen der drei Forschungsabteilungen berücksichtigt, zwar thematisch eng zusammenzuarbeiten, jedoch räumlich separiert zu bleiben und über gemeinsame Kommunikationsräume den Austausch zu pflegen.

Das neue Gebäude ist bei zentraler Lage in den Campus der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität integriert. Das Eckgrundstück am westlichen Rand des Universitätsgeländes zeichnet sich durch eine exponierte Lage vis-a-vis der Hauptzufahrt aus. Der Bautradition auf dem Campus folgend wurde für die Hauptbaukörper als Fassadenmaterial Klinker gewählt. Der verwendete Rhythmus der Fenstergliederung, die akzentuiert eingesetzten Metall-Glasfassaden des Foyers wie auch die Metallfassade von Tierhaus und Technikzentrale spiegeln die Modernität des Instituts für Biologie auch an der Außengestaltung wider.