Cookie Fehler:

Cookies sind in Ihrem Browser deaktiviert. Um alle Funktionen z.B. das Login nutzen zu können, müssen Cookies aktiv sein. Bitte aktivieren Sie Cookies in Ihrem Browser.

    Drucken Drucken  Diesen Artikel zu den Favoriten hinzufügen Favoriten

Patrizia mit deutlichen Verkaufserfolgen

Die Patrizia Immobilien AG hat im Geschäftsjahr 2010 deutliche Verkaufserfolge erzielt, wie das Unternehmen heute mitteilte. In Summe wurden im Wege des Einzel- und Blockverkaufs 1.803 Einheiten veräußert. Das entspricht einem Zuwachs von 91 % gegenüber 2009 (946 Einheiten).

.

Im Einzelverkauf hat die Patrizia die Zahl verkaufter Wohneinheiten um 244 Wohneinheiten (+22 %) auf insgesamt 801 Wohneinheiten gesteigert. Wie im Vorjahr bildeten private Kapitalanleger mit einem Anteil von 67,2 % die größte Käufergruppe. Vor allem wertbeständige Lagen wurden von ihnen nachgefragt; der Großteil der Privatisierungsverkäufe fand in München statt. Der durchschnittlich erzielte Verkaufspreis lag 2010 bei 2.370 Euro/m² und damit leicht über dem Vorjahresniveau von 2.351 Euro/m².

Im Blockverkauf wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 1.002 Einheiten an institutionelle Investoren und Family Offices veräußert und damit gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs von 713 Wohneinheiten erzielt (2009: 289 Einheiten). Der Verkaufspreis lag hier bei durchschnittlich 1.625 Euro/m² (2009: 2.177 Euro/m²). Hintergrund für diese Entwicklung ist, dass einige der im 4. Quartal an den Standorten Leipzig, Frankfurt und im Großraum Hamburg veräußerten Objekte ohne Durchführung erheblicher Sanierungsmaßnahmen verkauft werden konnten.

Neben den erfolgreichen Verkäufen aus den Privatisierungs- und Revitalisierungsbeständen hat die Patrizia 2010 auch drei Projektentwicklungen fertig gestellt und im abgelaufenen Geschäftsjahr veräußert. Während die insgesamt 41 Wohnungen der Neubauprojekte „Am Schwalbeneck“ (Augsburg) und „Casa Verde“ (München) im Einzelverkauf veräußert wurden, wurde das etwa 4.000 m² umfassende Wohn- und Geschäftshaus am Isartor-Palais (München) an einen institutionellen Inestor en bloc verkauft [Isartor-Palais wechselt den Besitzer].

Die genannten Verkäufe waren bei der Anhebung der Prognose des operativen Ergebnisses auf 12-13 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2010 Euro bereits berücksichtigt. Die Mittelzuflüsse wurden zum Großteil zur Rückführung der Bankdarlehen genutzt. Im Jahresverlauf reduzierten sich die Bankverbindlichkeiten um rund 230 Mio. Euro (-20 %) auf unter 840 Mio. Euro. Der Erwerb von 94,9 % der Anteile an der Kapitalanlagegesellschaft LB Immo Invest GmbH, den die Patrizia mit Unterzeichnung des Kaufvertrages am 9. Dezember 2010 veröffentlicht hat, wurde zum 3. Januar 2011 vollständig vollzogen. Die LB Immo Invest GmbH wird in den Konzernabschluss 2011 vollkonsolidiert werden. Aus der Integration erwartet die Patrizia für das laufende Geschäftsjahr einen Ergebnisbeitrag (EBT) von 3,5 Mio. Euro und 5,0 Mio. Euro für das Folgejahr 2012.