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Patrizia Immobilien AG von Finanzmarktkrise betroffen

Im Geschäftsjahr 2007 hat sich die Patrizia Immobilien
AG innerhalb nur eines Jahres mit der nahezu Versiebenfachung des Immobilienvermögens auf 1.525 Mio. Euro (Vorjahr: 228 Mio. Euro) bzw. einer nahezu Verzehnfachung der Wohneinheiten erheblich weiterentwickelt. In Folge der Kapitalerhöhung
Anfang 2007 und der damit verbesserten Eigenkapitalausstattung haben wir neben der Wohnungsprivatisierung im Segment Investments zudem die Geschäftsbereiche Revitalisierung
und Projektentwicklung weiter ausbauen können. Im Segment Services wurde die Geschäftstätigkeit ebenfalls ausgeweitet und das Leistungsspektrum um neue Angebote erweitert. Durch die Auflage zweier offener Immobilienfonds für institutionelle
Investoren sowie die Gründung unseres Co-Investments mit zwei internationalen Pensionsfonds bieten wir maßgeschneiderte Lösungen für institutionelle Investoren an.

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Im Geschäftsjahr 2007 erwirtschaftete die Patrizia einen Konzernumsatz von 193,3 Mio. Euro (Vorjahr: 237,6 Mio. Euro). Der Umsatz ging aufgrund geringerer Abverkaufszahlen in der Wohnungsprivatisierung und nicht realisierter Blockverkäufe
zurück. Von dem Gesamtumsatz resultieren 64,5 Mio. Euro aus der Privatisierung von 487 Wohneinheiten (Vorjahr: 152,2 Mio. Euro). Demgegenüber sind die Mieteinnahmen durch die starke Ausweitung des Immobilienbestands im Vergleich zum Vorjahr um rund 386 % auf 62,5 Mio. Euro gestiegen.

Die Ergebnisse aus dem Abverkauf von Wohneinheiten blieben hinter den Erwartungen zurück. Vor dem Hintergrund des schwierigen Marktumfelds waren hingegen die Immobilienankäufe mit insgesamt 2.166 Einheiten sehr erfreulich.

Die Ertragskennzahlen haben sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert, da hier 2007 vorgenommenen Wertzuschreibungen auf
Teile des Portfolios in Höhe von 69,5 Mio. Euro zum Tragen kommen: Das EBIT kletterte um 116,6 % auf 111,0 Mio. Euro (Vorjahr:51,3 Mio. Euro), das EBT um 33,8 % auf 63,2 Mio. Euro (Vorjahr: 47,2 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss
von 48,0 Mio. Euro (Vorjahr: 32,4 Mio. Euro).

"Für die Patrizia war 2007 ein Jahr mit Licht und Schatten. Einerseits haben wir die Wachstumsbasis für die Zukunft gelegt und das Unternehmen strategisch in eine neue Dimension geführt. Anderseits mussten wir lernen, dass Wachstumsaufgaben nicht zu unterschätzen sind. Von daher können wir mit der Qualität unseres Konzernjahresüberschusses 2007 nicht zufrieden sein. Mittlerweile haben wir aber unsere Strukturen, unsere Mitarbeiterschaft und unsere Prozesse an der neuen Größe ausgerichtet“ resümiert Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender der Patrizia Immobilien AG.

Zur Stärkung des Eigenkapitals der Gesellschaft in dem momentan schwer einschätzbaren Marktumfeld sowie im Hinblick auf die Ergebnisherkunft 2007 werden Vorstand und Aufsichtsrat der Patrizia Immobilien AG der Hauptversammlung 2008 vorschlagen, den Bilanzgewinn 2007 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Entwicklung der Bilanz war 2007 in starkem Maße durch die umfangreichen Portfoliozukäufe von rund 11.700 Einheiten geprägt. Zum 31. Dezember 2007 hat die Patrizia eine Bilanzsumme von 1.643,2 Mio. Euro ausgewiesen und hat somit ihre Bilanzsumme mehr als vervierfacht (Vorjahr: 374,7 Mio. Euro).

Ausblick 2008.
Für 2008 geht Patrizia bei einem gleichbleibenden Marktumfeld von einem Konzernergebnis vor Ertragsteuern zwischen 25-30 Mio. Euro aus. Diese Prognose umfasst rein rechnerisch das Ergebnis aus Mieteinnahmen, dem Abverkauf von Immobilienbeständen sowie Dienstleistungsgebühren aus dem Servicesegment; unberücksichtigt bleiben eventuelle Effekte aus der Neubewertung der Immobilienportfolien oder aus Zinssicherungsgeschäften. Aufgrund der bereits erworbenen Bestände, dem Wachstum im Segment Services sowie den geplanten Ankäufen 2008, sieht sich Patrizia für die Zukunft gut gerüstet.