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Patrizia Immobilien AG: Planmäßiger Verlauf des 1. Halbjahres 2007

Die Patrizia Immobilien AG - integrierter Immobilien-Konzern und führend in der sozialverträglichen Privatisierung von hochwertigen Wohnimmobilien - erwartet auch für die nächsten Jahre in den wirtschaftlich attraktiven deutschen Ballungszentren steigende Preise und Mieten. "Der wirtschaftliche Aufschwung hat der Immobilienkonjunktur zusätzliche Impulse gegeben. Die wieder steigenden Zinsen werden bei Wohnimmobilien dafür sorgen, dass geplante Kaufentscheidungen nun auch getroffen werden. Daneben wird die Immobilie wieder zum Rückgrat der Altersvorsorge", so Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender der Patrizia Immobilien AG. Die Wohneigentumsquote ist mit rund 43 Prozent in Deutschland noch immer die zweitniedrigste in Europa. Zum Vergleich: In Europa liegt die durchschnittliche Wohneigentumsquote bei rund 63 %. Deutschland bleibt deshalb ein Wachstumsmarkt für die Wohnungsprivatisierung.

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Strategie: solide und langfristig
Aus Sicht der Patrizia Immobilien AG sind die Wachstumsaussichten im deutschen Immobilien-Markt vor allem in den Ballungszentren äußerst attraktiv. In Regionen wie München bleibt die Bautätigkeit nachhaltig hinter der Bedarfsentwicklung zurück. Wolfgang Egger: "Gerade in München sind wir mit rund 6.000 Wohnungen extrem gut aufgestellt. Auch die weiteren Immobilienbestände befinden sich in wachstumsstarken Ballungszentren. Es gehört zu unseren Grundsätzen, bezahlbaren Wohnraum in guter Qualität zu auch für die Mieter bezahlbaren Preisen zu schaffen. Wir haben darüber hinaus unser Geschäftsmodell auf Nachhaltigkeit ausgelegt und haben die tiefste Wertschöpfung aller Anbieter. Für uns sind Immobilien keine reine Finanzanlage wie für viele andere Gesellschaften, sondern wir kümmern uns um die Entwicklung von Lebensräumen, sei es zum Wohnen oder Arbeiten. Dies tun wir im großen Stil und sicher auch um damit Rendite zu erwirtschaften - dies funktioniert aber nur mit langjähriger Erfahrung und komplexem Wissen in allen Belangen der Immobilienwirtschaft sowie mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit und Langfristigkeit. Damit unterscheidet sich die Patrzia grundsätzlich von anderen Immobiliengesellschaften und rein finanzwirtschaftlich orientierten Großinvestoren."

1. Halbjahr 2007: Umsatz und Ergebnis unter Vorjahr, aber im Plan
Die Patrizia Immobilien AG hat sich im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2007 entsprechend den eigenen Planungen entwickelt. Rund 15 Prozent der im Privatisierungsprozess befindlichen Wohnungen wurden im 1. Halbjahr verkauft. Der Gesamtumsatz im Konzern lag wie erwartet und angekündigt unter dem Vorjahreswert und addierte sich in den ersten sechs Monaten auf 58,4 Mio. Euro. Die Vergleichszahl 2006 lag bei 128,5 Mio. Euro und war durch den Verkauf von 1.000 Wohnungen aus dem Geschäftsbereich Revitalisierung positiv beeinflusst. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) lag nach sechs Monaten bei 23,5 Mio. Euro nach 25,3 Mio. im 1. Halbjahr 2006. Beim EBIT erreichte die Patrizia Immobilien AG einen Wert von 23,1 Mio. Euro nach 25,0 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Dazu der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Egger: "Die Finanzkennzahlen zeigen das nicht auf den ersten Blick: Aber heute sind wir so gut aufgestellt wie noch nie. Wir sind mit eigenem Personal und den aus eigener Kraft geschaffenen operativen Einheiten in 23 Jahren organisch gewachsen und arbeiten mit unseren vernetzt denkenden Immobilien-Expertenteams auf einer bundesweiten Plattform.

3 Beispiele aus unserer Praxis:
1. Planmäßig sind die für die Privatisierung zur Verfügung stehenden Wohnungen aus den beiden großen Immobilienportfolien mit rund 9.500 Einheiten, die wir im 1. Quartal von der MEAG und HDI/Gerling angekauft haben, erst im 2. Quartal in den Vertrieb gegangen bzw. werden im weiteren Jahresverlauf sowie teilweise auch erst 2008 in die Wohnungsprivatisierung gehen. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2006 haben wir 1.250 Wohnungen aus dem Geschäftsbereich Wohnungsprivatisierung verkauft. Zudem haben wir Stand 30. Juni in unseren Büchern 0 Restanten, das heißt, jedes unserer Privatisierungsobjekte wird zu 100 % abverkauft.

2. Unsere aktuell 12.500 Wohnungen und Gewerbeeinheiten befinden sich in den besten Lagen und den Wachstumsregionen Deutschlands. 50 Prozent des Portfolios befinden sich in München, weitere 40 Prozent verteilen sich auf Köln, Hamburg, Frankfurt und Dresden.

3. Wir haben im 1. Halbjahr unsere Wertschöpfungskette weiter ausgebaut, z. B. durch erstmalige Co-Investments im Gewerbebereich und die Auflage unseres ersten Fonds. Ich kenne kein anderes Immobilienunternehmen, das über ein vergleichbar robustes Geschäftsmodell verfügt und mit eigenem Personal vom Research über das Asset-Management bis zur Wohnungsprivatisierung substanziell so breit und stabil auf allen Wertschöpfungsstufen aufgestellt ist. Das nenne ich Real-Estate-Industry! Wir verstehen Immobilien als Lebensräume und entwickeln, bearbeiten und vermarkten sie so umfassend und professionell, wie man es sonst nur bei Produkten aus Industriezweigen kennt."

Gesamtjahr 2007: 45 Mio. Euro Jahresüberschuss bestätigt
Die Umsatz- und damit auch die Ertragsplanung 2007 des Gesamtkonzerns Patrizia ist sehr stark auf das 2. Halbjahr ausgerichtet. Grund hierfür ist, dass die beiden erst 2006 beurkundeten und im 1. Quartal 2007 in das Eigentum der Gesellschaft übergegangenen Portfolien von MEAG und HDI Gerling mit insgesamt rund 9.500 Wohn- und Gewerbeeinheiten gemäß Vertriebsplanung erst ab dem 3. und 4. Quartal in die Privatisierung gehen; Teile davon auch erst ab April 2008. Erste Umsätze aus diesen Portfolien werden somit auch erst ab dem 3. und 4. Quartal 2007 realisiert werden.

Auch im 2. Quartal 2007 führte die Patrizia Immobilien AG den Ausbau ihres Immobilienbestands erfolgreich fort: Insgesamt konnten 1.602 Wohn- und 74 Gewerbeeinheiten beurkundet werden. Die Bestandsveränderungen betrugen im 2. Quartal 2007 rund 2,3 Mio. Euro. Im gesamten 1. Halbjahr 2007 beliefen sich die Bestandsveränderungen auf 591,2 Mio. Euro, was auf den Eigentumsübergang aus den großen Portfolioankäufen im 1. Quartal 2007 zurückzuführen ist. Entsprechend den hohen Vermögenszugängen stiegen auch die Bankverbindlichkeiten vom 31. Dezember 2006 bis zum 30. Juni 2007 von 125,5 Mio. Euro auf 1.205,8 Mio. Euro an. Darin sind die kurzfristigen Bankdarlehen mit 1.175,6 Mio. Euro der wichtigste Faktor. Diese sind zu über 80 Prozent über Zinssicherungsgeschäfte gegen steigende Zinsen abgesichert. 90 Prozent der Zinssicherungsgeschäfte haben eine Laufzeit von mehr als fünf Jahren.

Die aktuelle Ergebnisplanung bewegt sich weiterhin im Rahmen der im Dezember 2006 veröffentlichten und im März 2007 bestätigten Prognose. So soll der Jahresüberschuss 2007 auf 45 Mio. Euro steigen und sich 2008 weiter auf 65 Mio. Euro verbessern.

Ziel der Patrizia ist es, 2007 durch Wohnungsprivatisierungen und Globalverkäufe rund 2.400 Wohneinheiten zu veräußern sowie 3.000 bis 4.000 Einheiten neu zu erwerben. Das Segment Services gewinnt nach der Gründung der Patrizia Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH und der Auflegung des ersten Fonds sowie nach Abschluss des Co-Investments mit Stichting Pensionsfonds ABP und ATP Real Estate weiter an Bedeutung. Hier erwartet das Unternehmen ein weiterhin signifikantes Wachstum. Die qualitativ sehr hochwertigen Portfolien, die ausgezeichneten Lagen dieser Portfolien sowie die allgemeine Marktentwicklung unterlegen die geplanten Wachstumsziele der Patrizia Immobilien AG zusätzlich.