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Patrizia: 3. Quartal - Immobilienbestand weiter ausgebaut

Die Patrizia Immobilien AG konnte im dritten Quartal sein Immobilienportfolio weiter ausbauen. So gingen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres rund 11.100 Wohn- und 500 Gewerbeeinheiten in das Eigentum des Unternehmens über. Im Berichtszeitraum Juli bis September wurden 240 Wohneinheiten beurkundet. Abzüglich der verkauften Einheiten befinden sich zum 30. September 2007 rund 12.700 Wohn- und 500 Gewerbeeinheiten in attraktiven Lagen im Bestand der Patrizia.

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„Wir sehen uns in unserer Strategie des Erwerbs von Wohnungen in Premiumlagen in deutschen Ballungszentren bestätigt, denn hier werden die Mieten weiter steigen, und der Wert der Immobilien weiter zulegen“, so Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender der Patrizia Immobilien AG. „Das 3. Quartal hat gezeigt, dass die im Februar und März dieses Jahres in unseren Besitz übergegangenen Portfolien Wertsteigerungspotenzial besitzen.“ Aufgrund der Syndizierung von Objektfinanzierung wurde auf Veranlassung der finanzierenden Bank für einen Teil dieser Portfolien ein Gutachten über den fairen Marktwert durch einen neutralen, international anerkannten Gutachter erstellt. Das konservative Gutachten kam zu einer höheren Bewertung dieses Teilportfolios, so dass gemäß den angewendeten IFRS Bilanzierungsmethoden eine Wertzuschreibung in Höhe von 66,3 Mio. Euro auf den fairen Marktwert dieser Immobilien vorgenommen werden musste. Insgesamt beträgt die Zuschreibung nur 4,6% des gesamten Immobilienvermögens.

Im Geschäftsbereich Wohnungsprivatisierung wurden im 3. Quartal 2007 insgesamt 123 Wohneinheiten im Einzelverkauf veräußert. Das sind 32% mehr als im 2. Quartal. Dennoch blieben die Abverkaufszahlen unter den Erwartungen von Patrizia. Ursächlich für die Verzögerungen der Abverkäufe war der verspätete Vertriebsstart von Privatisierungsportfolien in Köln und München. Insbesondere führten Verzögerungen bei der juristischen Aufteilung der Immobilien und interne Abstimmungsprozesse dazu, dass erst im September 2007 mit dem Verkauf dieser höherpreisigen Wohneinheiten begonnen werden konnte.

Die Patrizia erwirtschaftete in den ersten neun Monaten 2007 einen Umsatz in Höhe von 99,8 Mio. Euro. In der Vorjahresperiode lag der Umsatz durch den Verkauf von 1.000 Wohnungen aus dem Geschäftsbereich Revitalisierung positiv bei 194,9 Mio. Euro. In der Berichtsperiode der ersten neun Monate wurden insgesamt 2.006 Wohn- und 74 Gewerbeeinheiten beurkundet.

Unter Berücksichtigung der Wertänderung auf die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien in Höhe von 66,3 Mio. Euro erzielte die Patrizia zum 30.9.2007 ein EBITDA in Höhe von 101,2 Mio. Euro gegenüber 43,0 Mio. Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Das EBIT betrug zum Stichtag 100,6 Mio. Euro nach 42,6 Mio. Euro im Vorjahr. Der Jahresüberschuss stieg von 24,3 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen 2006 auf 46,5 Mio. Euro in 2007. Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung der Werterhöhung auf die Immobilienbestände erhöht die Patrizia die Prognose für das Geschäftsjahr 2007 von einem Jahresüberschuss von 45 Mio. Euro auf 48 Mio. Euro.

Für den Geschäftsbereich Projektentwicklung erwarb die Patrizia im 3. Quartal unter anderem für 40 Mio. Euro ein 8.000 m² umfassendes Grundstück in bester Lage in Frankfurt am Main, das in vier bis fünf Jahren zu einem gemischt genutzten Wohn- und Gewerbekomplex mit einer Brutto-Geschossfläche von rund 25.000 m² entwickelt werden soll. Noch im September 2007 wurde eine strategische Zusammenarbeit für ausgewählte Projekte im Geschäftsbereich Projektentwicklung mit der Landesbank Baden-Württemberg vereinbart. In diesem Zusammenhang hat die Patrizia einen 50%igen Anteil des o. g. Grundstücks in Frankfurt an die LBBW Immobilien Development Beteiligungen GmbH, eine Tochtergesellschaft der LBBW, veräußert.

Im Segment Services konnten die ersten Ankäufe für das Co-Investment mit den Pensionskassen Stichting Pensionsfonds ABP und ATP Real Estate getätigt werden. Für das Investment mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von bis zu 700 Mio. Euro wurden seit der Gründung im zweiten Quartal 2007 bis zum Ende des Berichtsquartals bereits Käufe von Gewerbeimmobilien in Höhe von rund 57 Mio. Euro getätigt. Der Servicebereich wird in Zukunft weiter ausgebaut. Daraus ergeben sich für das Unternehmen zusätzlich stabile und kontinuierliche Erträge.

Vorstandsvorsitzender Egger sieht die Patrizia auch im Hinblick auf die weiteren Anforderungen des Marktes gut aufgestellt: „Unser Ziel ist es, der führende Wohnimmobilienspezialist in Deutschland zu werden. In der Vergangenheit lag der Schwerpunkt auf der Privatisierung von Wohnungen. Inzwischen haben wir jedoch auch weitere Möglichkeiten der Platzierung von Immobilienbeständen aufgebaut. Wir verstehen uns heute selbst mehr als ‚Real Estate Industry’: Unser Fokus liegt im Ankauf von Immobilienressourcen, deren Wertsteigerung und Optimierung durch gezielte Arbeit an den Immobilien selber sowie in der anschließenden Weiterplatzierung dieser wertoptimierten Objekte.“