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Oldenburg: Trendwende beim Mietwohnungsbau

Die Lage auf dem Wohnungsmarkt für bezahlbare Mietwohnungen zeigt eine positive Entwicklung. Seit 2007 ist ein Umschwung erkennbar: Der Markt reagiert auf die gestiegene Nachfrage nach Geschosswohnungen. Dies stellten das Stadtplanungsamt und die Statistikstelle der Stadt Oldenburg anhand der Genehmigungen und Baufertigstellungen der letzten Jahre fest. Dadurch entsteht jährlich mehr bezahlbarer Wohnraum für Menschen in Oldenburg als vor der Trendwende 2007.

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Betrachtet man das Verhältnis von Baufertigstellungen im Geschosswohnungsbau und von Ein- und Zwei-Familienhäusern, so zeigt sich eine deutliche Entwicklung: Zwischen 2000 und 2006 wurden nur circa 25 Prozent Geschosswohnungen fertiggestellt, demgegenüber etwa 75 Prozent Wohnungen in Ein- und Zwei-Familienhäusern. 2007 trat jedoch eine Trendwende ein: In den letzten vier Jahren haben sich die Baufertigstellungen von Geschosswohnungen auf etwa 40 Prozent erhöht, die Tendenz ist steigend. Die aktuell eingereichten Anträge bei der Bauverwaltung zeigen als Frühindikator eindeutig, dass der Geschosswohnungsbau weiter an Fahrt aufnimmt. Oberbürgermeister Gerd Schwandner freut sich über die positive Zwischenbilanz auf dem Wohnungsmarkt: „Die Initiativen der Wohnungswirtschaft und Stadtplanung sind angesprungen. Das ist ein wichtiger erster Schritt. Jetzt müssen wir gemeinsam mit den Akteuren der Wohnungswirtschaft zügig an der Realisierung weiterer Wohnungen arbeiten * natürlich unter Berücksichtigung städtebaulicher Belange.“

Bei den beantragten Neubauten von Geschosswohnungen lassen sich keine Lageschwerpunkte feststellen. Die geplanten Bauvorhaben verteilen sich über das gesamte Oldenburger Stadtgebiet. Die Wohnungswirtschaft hat konstruktiv auf die angespannte Marktlage reagiert. Um die Lage weiterhin zu bewältigen, ist jedoch ein strukturierter Lösungsansatz nötig. Die Stadt Oldenburg wird daher das Wohnkonzept 2025 erarbeiten, das Oberbürgermeister Schwandner erläutert: „Das Konzept wird als strategische Grundlage für die Zukunft des Wohnungsbaus dienen. Es soll gewünschte Entwicklungen anstoßen und anregen, steuern und koordinieren. Mittelfristig versprechen wir uns eine spürbare Entlastung der Situation auf dem Wohnungsmarkt.“