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Österreich: Rechnungshof würdigt Kärntner Bemühungen um Mietensenkung

Wohnbaureferent LR Christian Ragger wies heute, Mittwoch, darauf hin, dass die Kärntner Bemühungen um die Mietensenkung vom Rechnungshof positiv gewürdigt wurden. „So wurde der sprunghafte Anstieg bei Darlehensrückzahlungen abgefedert, indem die Laufzeiten verlängert wurden. Der Rechnungshof spricht wörtlich von einer Verlangsamung der Mittelrückführung“, erklärte Ragger.

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Der Rechnungshof bescheinigt der Kärntner Heimstätte auch eine gesunde Basis. Auffallend sei, dass die Kärntner Heimstätte im Vergleich mit der tiroler- und der oberösterreichischen Wohnungsgesellschaft weit weniger Geld in Grundstücksreserven gebunden habe. Damit sei sichergestellt, dass liquide Mittel für den Wohnbau eingesetzt würden und nicht über Gebühr in „Grundstücke“ geparkt seien. „Die Kärntner Heimstätte verfügt aber trotzdem über Grundstücksreserven im Wert von 30 Mio. Euro, sodass bei Bedarf jederzeit günstiger Wohnraum geschaffen werden kann“, so Ragger.

Als Wohnbaureferent werde er darauf drängen, dass die Anregungen des Rechnungshofes auch im Sinne der Mieter aufgegriffen werden. Der vom Rechnungshof aufgezeigte Spielraum bei der Verzinsung der Eigenmittel müsse in jedem Fall zur Mietensenkung genutzt werden. Die Empfehlung des Rechnungshofes, besondere Mietenanreize zu setzen, um Leerstehungen zu vermeiden, seien bereits in Form der erhöhten Wohnbeihilfe im ländlichen, strukturschwachen Raum umgesetzt worden. Dies durch die neue Regelung, nach der bei nachweislich fehlender Nachfrage von Mietern nichtbegünstigte Personen gemeinnützige Wohnungen bewohnen können.