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Objekte der Bayerischen Bau und Immobilien Gruppe erhalten Münchner Immobilienpreis

Zwei Objekte der Bayerischen Bau und Immobilien Gruppe wurden am vergangenen Donnerstag beim Architekturwettbewerb „Jung, schön und noch zu haben“ ausgezeichnet. Das revitalisierte Bürogebäude „Quartier Haidhausen“ in der Münchner Franziskaner-/Rablstraße (Wöhr Heugenhauser Architekten) erhielt ein Preis. Dem exklusiven Wohnobjekt der Bayerischen Hausbau „Am Klostergarten St. Anna“ im Lehel (Hild + K Architekten) wurde ein Sonderpreis verliehen. Der vom Architekturportal Muenchenarchitektur.de ausgelobte Wettbewerb, der sich an Bauherren und Architekten richtet, fand bereits zum dritten Mal statt – diesmal zum Thema „Revitalisierung“. Vergeben wurden drei gleichwertige Preise und ein Sonderpreis.

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Das Objekt „Am Klostergarten St. Anna“ entsteht auf dem Areal des 1725 erbauten St. Anna-Klosters im Münchner Stadtteil Lehel in unmittelbarer Nähe zur Maximilianstraße und zum englischen Garten. An der Stelle des ehemaligen Refektoriums und des Studententrakts entstehen 33 exklusive Wohnungen von 40 bis 200 m² Größe, von denen 18 bereits verkauft sind. Die Jury lobte den „Klostergarten St. Anna“ für die „Neuartigkeit der Fassadengestaltung“, die in der Jury „kontrovers diskutiert“ wurde. Weiter hieß es: „Die Architekten verwenden zur Gliederung der südöstlichen Gebäudeecke Spolien, also wieder verwendete Bauteile, die dem abgebrochenen Bauteil entstammen. Der Einsatz solcher Spolien ist bekannt. Viele Bauteile altchristlicher Basiliken sind Spolien. In diesem Fall wurden fünf historische Fenster mit säulengestützten Rundbögen aus dem Erdgeschoss des ursprünglichen Baukörpers ausgebaut, restauriert und in aufsteigender Form über fünf der sechs neu gestalteten Stockwerke verteilt. Was aber unter strengen Denkmalschutzgesichtspunkten obskur erscheint, ist zugleich auch ein Beitrag zur Frage der Identitätsstiftung durch Architektur. Das Denkmal wird nicht nur als zeithistorisches Dokument, sondern zugleich als vitalisierendes, veränderliches Bauteil interpretiert.“

Das 1976 erbaute „Quartier Haidhausen“ mit rund 13.000 m² Nutzfläche wurde 2004 behutsam revitalisiert und ist seitdem bis auf Restflächen voll vermietet. In der Beurteilung der Jury hieß es über das „Quartier Haidhausen“: „Das Objekt besticht durch seine klaren Grundrisse und seine Funktionalität im Innenausbau. Die Verwendung heller, freundlicher Materialien, die Transparenz und Helligkeit der Eingangsräume schaffen einen freundlichen Willkommenseindruck. Die schnelle Orientierung im Innern des lang gestreckten Baukörpers durch zusätzliche Treppenhäuser wird positiv bewertet. Anerkannt werden das Beibehalten der klaren Gebäudestruktur und der unterschiedlichen Außenfassaden der zwei Baukörper. Vorbildlich gelöst ist die schnelle Auffindbarkeit der Gebäudeeingänge durch die überdimensionalen, farbigen Hausnummern.“

Die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe hat bereits 2006 einen Preis für das Objekt „West 4“ und einen Sonderpreis für die Fassade des Benetton Megastore in der Kaufingerstraße 15 erhalten.