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Norddeutsche Vermögen zieht für 2007 positive Bilanz

Das Hamburger Emissionshaus Norddeutsche Vermögensanlage GmbH & Co. KG (Norddeutsche Vermögen) zieht für das Jahr 2007 eine positive Bilanz. Trotz schwerer Stürme an den weltweiten Finanzmärkten und dem nachhaltig schwachen Dollarkurs können sich Anleger auch für das vergangene Jahr über hohe Auszahlungen freuen. Insgesamt 127,02 Mio. Euro überweist der Initiator an die Anleger seiner 53 Schiffsfonds und 9 Immobilienfonds für 2007. Darüber hinaus investierte die Unternehmensgruppe Norddeutsche Vermögen in ihren Geschäftsfeldern Schifffahrt 233 Mio. Euro und Immobilien 36 Mio. Euro.

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Den Löwenanteil der Auszahlungen erwirtschafteten auch im vergangenen Jahr wieder die Schiffsbeteiligungen. Insgesamt 126,2 Mio. Euro Rückflüsse entfallen auf diese Fondsgruppe. Damit verzeichnete die Norddeutsche Vermögen nach den kontinuierlichen Ertragssteigerungen seit 2002 erstmals einen leichten Rückgang der Auszahlungsquote um 1,49 Prozentpunkte auf nun 11,41 Prozent bezogen auf das gezeichnete Nominalkapital. In der Gesamtbilanz bleibt der Initiator aber mit einer Zielerreichung von 134 Prozent der Planzahlen weiterhin deutlich im Plus.

„Wir haben 2007 einen starken Anstieg der Schiffsbetriebskosten gesehen. Dass die Fonds für unsere Anleger trotzdem mehrheitlich Gewinne einfahren, liegt an der insgesamt konservativen Kalkulation der Planzahlen und den hohen Voraustilgungen in Zeiten hoher Einkünfte“, erläutert Thomas Böcher (Bild l.), Geschäftsführer der Norddeutschen Vermögensanlage, den Erfolg der Flotte auch in rauer See.

Die Hanseaten setzen traditionell darauf, einen Teil der überplanmäßigen Gewinne aus dem Betrieb der jeweiligen Fonds für eine frühe Tilgung der Schiffshypotheken zu verwenden. Im Vergleich zu den Planzahlen beträgt die Voraustilgung der Flotte zum Ende 2007 rund 134,27 Mio. US-Dollar, das entspricht einer Voraustilgung von durchschnittlich 1,49 Jahren pro Schiff. Betrachtet man nur die 27 Containerschiffe der Flotte, die sich gemäß Prospekt noch innerhalb der geplanten Laufzeit befinden, liegt der Tilgungsvorsprung pro Schiff sogar bei 1,69 Jahren.

Von den 53 Schiffen der aktuellen Flotte befanden sich Ende 2007 noch 29 Fonds innerhalb der geplanten Laufzeit. Im Vergleich zu den prospektierten Zahlen liefen davon 17 Schiffe zum Teil deutlich über Plan, 3 im Plan und 9 Schiffsfonds schlechter als prospektiert. Der Trend unter den Anlegern, gut laufende Schiffsfonds nicht mehr plangemäß aufzulösen, hat sich dagegen auch 2007 weiter fortgesetzt. „Seit einigen Jahren liegen die Kaufpreise für neue Schiffe auf sehr hohem Niveau. Die fahrenden Schiffe konnten dagegen dank des starken Nachfragedrucks zu sehr attraktiven Charterraten vermietet werden. Wer in einem bereits entschuldeten Schiff engagiert ist, kann heute exzellente Renditen erwirtschaften“, sagt Böcher. Absoluter Spitzenreiter der Golden Oldies ist auch 2007 wieder das 1988 gebaute Gastankschiff MT „ETAGAS“, das insgesamt 45 Prozent auszahlt (2006: 46 Prozent). Den zweiten Platz teilen sich die 3.538 TEU Containerschiffe MS „Nothern Pioneer“, „Nothern Reliance“ und „Nothern Faith“ aus dem Jahr 1993 mit je 30 Prozent Auszahlungen auf das Nominalkapital. Verständlich, dass sich die Anleger von solchen Beteiligungen nicht trennen möchten.

Für die 9 bestehenden Immobilienfonds von bislang 42 Immobilienfonds der Norddeutschen Vermögen weist die aktuelle Bilanz sehr unterschiedliche Entwicklungen aus. Während 3 Fonds im Durchschnitt 4,4 Prozent der Beteiligungssumme an die Anleger auszahlen konnten, blieben 6 im vergangenen Jahr ohne Auszahlung. Zwei 1989 aufgelegte Beteiligungen wurden im vergangenen Jahr aufgelöst. Mit vorläufigen Gesamtauszahlungen von 208 und 187 Prozent konnten sich die Anleger insgesamt über einen erfolgreichen Beteiligungsverlauf freuen. Insgesamt wird die Situation auf dem Immobilienmarkt aber auch 2008 sehr wechselhaft sein.