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Niedrigzinsumfeld: Allianz flüchtet in Sachwerte

Das Niedrigzinsumfeld setzt Pensionskassen und Versicherungen weiter unter Druck. Es wird zunehmend schwieriger eine angemessene Rendite auf das investierte Kapital der Anleger zu erzielen. Für die Allianz, Europas größtem Versicherer, lief das Jahr 2014 zwar gut und die Aktionäre können sich über eine Rekorddividende freuen, dennoch rechnet Allianz-Finanzvorstand Dieter Wemmer mit Problemen und will daher stärker in Immobilien investieren. Die Allianz Gruppe hat infolge ihr mittelfristiges Ziel für Investments in Immobilien, Infrastruktur und Erneuerbare Energien auf Eigenkapital- und Darlehensbasis auf 110 Milliarden Euro von zuvor 80 Milliarden Euro angehoben. Per Ende 2014 betrugen die Investitionen in diese Anlageklasse 74,4 (Vorjahr: 65,9) Milliarden Euro, ein Plus von 13 Prozent im Vergleich zum Jahresende 2013. Die Kapitalanlagen der Allianz beliefen sich per Ende 2014 auf rund 615 Milliarden Euro, wobei der Löwenanteil auf festverzinsliche Wertpapiere entfiel.

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Mit dieser Entscheidung baut die Allianz Gruppe ihr Engagement in Sachwerten aus. Zu kürzlich abgeschlossenen Transaktionen im Infrastruktur- und Immobilienbereich gehören Colchester Garrison und Porterbrook in Großbritannien sowie Nice Etoile in Frankreich. Das Investment in Colchester Garrison umfasst Unterkünfte sowie Schulungs-, Ausbildungs- und soziale Einrichtungen für mehr als 4.000 Personen. Mit Porterbrook hat die Allianz in eines der größten britischen Schienenfahrzeug-Leasingunternehmen investiert und mit Nice Etoile in ein innerstädtisches Einkaufszentrum in Nizza [Allianz und Hammerson übernehmen Shoppingcenter in Nizza].