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Niederlande: HSH Nordbank finanziert Immobilienportfolio für Delta Lloyd-Fonds

Die HSH Nordbank AG stellt ein Darlehen über 65 Mio. Euro für die Finanzierung eines Immobilienportfolios der Amsterdamer Delta Lloyd Dutch Property Fund C. V. bereit. Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen Immobilienfonds der Delta Lloyd-Gruppe, der für institutionelle Anleger und andere qualifizierte Investoren in Form eines nicht börsennotierten niederländischen REIT aufgelegt wird. Bis Ende 2010 strebt der Fonds den Aufbau eines diversifizierten Portfolios von Wohn-, Büro- und Einzelhandelsimmobilien mit einem Investitions- volumen von 500 Mio. Euro an.

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Das aktuell finanzierte Immobilienportfolio besteht aus acht Bürogebäuden sowie vier Einzelhandelsimmobilien. Die Büroobjekte befinden sich in Hilversum, Utrecht, Arnhem, Delft, Zeist, Breda und Den Haag; die Einzelhandelsobjekte liegen in Ridderkerk, Rijswijk, Arnhem und Zevenaar. Der Gesamtmarktwert des zu erwerbenden Portfolios beträgt knapp 160 Mio. Euro, so dass sich eine anfängliche Beleihungsquote (Loan-to-value) von knapp über 40 Prozent ergibt.

„Aus unserer Sicht ist diese Transaktion eine sehr solide und sichere Immobilienfinanzierung“, erläutert Peter Axmann, Leiter des Unternehmensbereichs Immobilienkunden der HSH Nordbank. „Das Portfolio hat eine gut diversifizierte Mieterstruktur. Damit sind die Mietausfallrisiken breit gestreut. Zudem handelt es sich um eine sehr konservativ kalkulierte Transaktion, bei der der Investor selbst mehr als die Hälfte des Mittelbedarfs aus Eigenkapital bestreitet.“

In jüngster Zeit hat sich in den Niederlanden vor allem der Markt für Büroimmobilien wieder deutlich verbessert. Der Büromarkt befindet sich nach mehreren schwierigen Jahren inzwischen in einer Erholungsphase, und die Leerstandsraten haben sich 2007 weiter verringert. Im Durchschnitt lagen sie mit 10,7 Prozent um rund 1,8 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr. Deutlich zugenommen hat die Flächenabsorption, während sich das Flächenangebot verringerte.