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New Yorks Fifth Avenue ist am teuersten

Unverändert gegenüber den Vorjahren rangiert die New Yorker Fifth Avenue an erster Stelle der teuersten Einkaufsstraßen der Welt: 100 m² Ladenfläche kosten an ihrem begehrtesten Straßenabschnitt nahe der Kreuzung 57th Street im Jahr rund 1,14 Mio. Euro Miete (brutto). Platz zwei und drei der teuersten Einkaufsstraßen der Welt belegen - ebenfalls wie im Vorjahr - der Causeway Bay in Hongkong mit 795 Euro/brutto/m²/Monat Mietpreis und die Avenue des Champs Elysées in Paris mit 565 Euro/brutto/m²/Monat. Der teuerste Einzelhandelsstandort in Deutschland ist die Kaufinger Straße in München, wo die Spitzenmiete von 250 Euro/brutto/m²/Monat für ein Ladengeschäft zu bezahlen ist.

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Für seine Studie Main Streets Across the World analysiert Cushman & Wakefield (C&W) alljährlich die wichtigsten Einzelhandelsstandorte rund um den Globus. Für die diesjährige Studie wurden die Mietpreisentwicklungen in 233 Einkaufsstraßen in 47 Ländern weltweit im Zeitraum Juli 2005 bis Juni 2006 untersucht und jeweils der teuerste Standort jedes Landes in die Rangliste aufgenommen.

„Weltweit können wir beobachten, wie die Top-Einzelhändler darum kämpfen, die besten Lagen zu besetzen“, erklärt Inga Schwarz, Researcherin von C&W in Deutschland. „Dabei geht es ihnen nicht so sehr um den Umsatz, sondern vielmehr um den Beitrag, die ein solcher Standort zur Steigerung des eigenen Markenwertes leisten kann und auch leistet. Die Fifth Avenue auf der Höhe 57th Street ist dafür das beste Beispiel.“ Zu den wichtigsten Neueröffnungen des vergangenen Jahres zählen in New York der Trend setzende Flagship-Store von Abercrombie & Fitch in der 56th Street, das neue Nokia-Geschäft in der East 57th Street und der Apple Computer Store in der Fifth Avenue, Höhe 59th Street.

Neu Delhi Aufsteiger des Jahres
Unter den 47 teuersten Einkaufsstraßen der Welt ist der Khan Market in Neu Delhi der steilste Aufsteiger: Er ist 17 Plätze nach oben in der Rangliste gerückt und steht nun auf Platz 24. Andere signifikante Aufsteiger sind die Rue Nevue in Brüssel, die fünf Plätze auf Rang 23 gestiegen ist, und der Bulevardul Magheru in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Er ist sechs Plätze auf Rang 30 gestiegen.

Die exklusivsten Standorte in Deutschland
Die höchsten Einzelhandelsmieten in Deutschland werden in München gezahlt. Es folgen die Zeil in Frankfurt mit 220 Euro, die Königstraße in Stuttgart mit 205 Euro, die Schildergasse in Köln mit 195 Euro, die Mönckebergstraße in Hamburg mit 190 Euro, die Köngisallee in Düsseldorf mit 185 Euro, die Tauentzienstraße in Berlin mit 180 Euro, die Peterstraße in Leipzig mit 108 Euro und die Prager Straße in Dresden mit 100 Euro – jeweils Bruttomiete pro m² im Monat.

Bis zu 20 % höhere Mieten in der Asien-Pazifik-Region
Zu den größten Mietpreissteigerungen kam es im vergangenen Jahr mit bis zu 20 % in der Asien-Pazifik-Region. Die Märkte in dieser Region stehen hoch im Kurs bei internationalen Einzelhändlern. Grund ist das enorme Wachstum des Einzelhandelssektors. So wird in Indien in den nächsten fünf Jahren mit einem jährlichen Wachstum zwischen 40 und 45 % gerechnet. „Spannend wird auch die Entwicklung in China“, so Inga Schwarz. „Jüngst hat die chinesische Regierung zahlreichen Gesuchen inter-nationaler Händler zum Markteintritt stattgegeben. Dies hat die Türen zu einem der dynamischsten Märkte überhaupt geöffnet.“

97 % aller Standorte mit stabilen Einzelhandelsmieten
Weltweit waren die Einzelhandelsmieten an 97 % aller Standorte stabil und lediglich an 3 % der untersuchten Einzelhandelsstandorte sind die Mieten gesunken. Vor dem positiven Hintergrund der schnell wachsenden Konsumentenmärkte in Indien, China, Brasilien und Russland rechnen die Researcher von C&W mit einer steigenden Nachfrage nach modernen Einzelhandelsimmobilien.