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Neumünster: Grünes Licht für Designer Outlet-Center

Die Investorengemeinschaft McArthur Glen/Michel Objektbau will in Neumünster (Schleswig-Holstein) ein Designer Outlet-Center (DOC) errichten. Oberbürgermeister Hartmut Unterlehberg (SPD) hat jetzt von der Ratsversammlung grünes Licht bekommen, den Vorvertrag für den Bau des Einkaufszentrums mit der Investorengemeinschaft zu unterschreiben. Der Vorvertrag legt den Verkaufspreis der Grundstücke und die städtebaulichen Bedingungen für das Einkaufszentrum fest. Danach muss die DOC-Verkaufsfläche zwischen 10.000 und 20.000 m² liegen. Für die Leistungen der Stadt und die städtischen Grundstücke muss die Investorengemeinschaft 15,4 Mio. Euro zahlen. "Das Gesamtinvestitionsvolumen soll zwischen 80 und 100 Mio. Euro betragen", sagte Gerhard Graf, Development Manager bei McArthurGlen, gegenüber Thomas Daily.

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Baubeginn könnte Frühjahr 2008 sein
Bis zum 20. Juni solle ein Konzept samt Architektur vorliegen, so Graf. Die Änderung des Bauleitverfahrens habe bereits begonnen und der Bebauungsplan sei in Arbeit. Je nach Verlauf der üblichen Genehmigungsverfahren könne ab Frühjahr 2008 gebaut werden; mit der Fertigstellung rechnet Graf in der 1. Jahreshälfte des Jahres 2009.

8,7 Mio. Euro für das Baugrundstück
In dem Vorvertrag bildet der Kaufpreis für das eigentliche Baugrundstück zwischen Südumgehung und Altonaer Straße mit 8,738 Mio. Euro (100 Euro/m²) den größten Posten. Für knapp 22.000 weitere m² für Parkplätze zahlen die Investoren 654.000 Euro an die Stadt (30 Euro/m²). Als Option für eine Erweiterung des Einkaufszentrums bekommen die Bauherren ein Vorkaufsrecht auf noch einmal 50.000 m² für je 86 Euro (insgesamt 4,3 Mio. Euro). Das Vorkaufsrecht gilt sieben Jahre lang.

Grundvertrag legt Sortiment fest
Der Grundvertrag regelt auch das Sortiment in dem geplanten DOC. Erlaubt sind ausschließlich Waren aus Markenartikel-Sortimenten unterhalb der üblichen Preise mit mindestens einer Besonderheit:
- Waren zweiter Wahl,
- Auslaufmodelle,
- Modelle aus nicht aktuellen Kollektionen,
- Restposten,
- Waren für Markttests,
- Modelle aus Überhangproduktion oder
- Waren, die speziell für Fabrikverkaufszentren produziert werden.

Erlaubt sind folgende Sortimente auf diesen Verkaufsflächen:
- Bekleidung/Wäsche: bis zu 13.000 m²,
- Schuhe/Lederwaren (ohne Sportschuhe): bis zu 2.500 m²,
- Sportartikel: bis zu 2.000 m²,
- Wohneinrichtung (Gardinen, Heimtextilien, Haus-, Bett-, Tischwäsche): bis zu 1.000 m²,
- Glas, Porzellan, Keramik: bis 1.000 m²,
- Uhren/Schmuck: bis zu 500 m².

Andere Sortimente sind im DOC ausgeschlossen. Zulässig ist nur, auf 10 % der Gesamtfläche Gastronomie und einen Kiosk sowie einen Laden mit Süßigkeiten anzusiedeln. Ein Geschäft darf maximal 1.200 m² haben. Der Anteil der Bekleidung muss immer mindestens 62 % betragen.