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Neues Rechenzentrum am Flughafen nimmt Arbeit auf

Bis zum Winter ersetzt jetzt schrittweise das neue Rechenzentrum der Fraport AG am Flughafen Frankfurt das bisherige Datenverarbeitungsgebäude am Airporttor 3. Bis dahin finden umfangreiche Testläufe auf den neuen Rechnern statt. Ohne einen funktionierenden IT-Betrieb würde sich am Flughafen kaum etwas bewegen – von den Flugan- zeigetafeln in den Terminals über das Vorfeldgeschehen bis zur automa- tischen Gepäckförder­anlage etc.

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Das neue Rechenzentrum befindet sich im Untergeschoss eines Büroge- bäudes im Ostteil des Flughafens. Der Aus­bau dieser Räume kostete rund drei Millionen Euro, moderne IT-Technik nochmals ca. 2,5 Millionen. Bei der Konzeption der neuen Anlage standen als Ziele obenan eine größere Wirt- schaftlichkeit und Sicherheit, mehr Kapazität und Qualität der Datenverarbeitung.

Betreiber ist die gedas operational services GmbH & Co. KG, ein Jointventure der Fraport AG mit dem Berliner IT-Dienstleister gedas. Beide Partner halten jeweils 50 Prozent. Um die IT-Kosten auf Dauer zu senken, hatte sich Fraport im Rahmen einer Ausschreibung 2004 nach einem geeigneten Partner für dieses Projekt umgesehen. Unter zehn Bewerbern entschied sich der Flughafen­betreiber am Ende für gedas.

Seit Mitte 2005 ist gedas os nun zuständig für den Betrieb von Rechen- zentrum, IT-Infrastruktur, Netzwerken, User Helpdesk und Call Center etc. Auf mittlere Sicht sollen dank der ausgelagerten Dienstleistungen im Vergleich zum Jahr 2003 bei den IT-Betriebskosten rund 20 Prozent eingespart werden. Grundlage hierfür sind Synergieeffekte und sinkende Stückkosten aufgrund eines vergrößerten Geschäftsvolumens. Erklärtes Ziel ist es ferner, auf dem Flughafenareal und jenseits des Airportzauns externe Kunden zu gewinnen.