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Neue Städtebaufördermittel für Schwerin

Die Landeshauptstadt Schwerin erhält vom Land Mecklenburg-Vorpommern weitere 10,4 Mio. Euro Städtebauförderungsmittel. Dies erklärte Bauminister Dr. Otto Ebnet am 4. August 2008 beim Besuch des „Alten Fridericianums“ am Pfaffenteich. „Dies ist eine wichtige Entscheidung für die Stadterneuerung und den Stadtumbau in Schwerin der nächsten fünf Jahre“, so Dr. Wolfram Friedersdorff. Denn nur mit den Finanzhilfen von Bund und Land ist es der Stadt Schwerin möglich, den Stadterneuerungsprozess in diesem Umfang zu gestalten. „Ohne die Finanzhilfen des Landes wäre es zum Beispiel nicht möglich gewesen, die Werderstraße zu sanieren, den Altstädtischen Markt oder das Südufer Pfaffenteich zu erneuern.

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Mit der neuen Bewilligung wird es nun als Erstes möglich sein, die Sanierung des Rektorenhauses am Alten Fridericianum noch in diesem Jahr zu beginnen.“ Die Bewilligung reicht von 2008 bis 2012 und gibt mittelfristige Planungssicherheit für weitere Maßnahmen. So wird ebenfalls noch in diesem Jahr damit begonnen, die Ufermauer am Pfaffenteich zwischen Schliemannterrasse und Südüfer zu erneuern.

In der Feldstadt wird die Umgestaltung des letzten Bauabschnittes am Platz der Jugend abgeschlossen werden. Die Erneuerung der Johannesstraße, der Straße „Zum Bahnhof“ und der Wittenburger Straße wird in den Jahren 2009 und 2010 in der Paulsstadt erfolgen. Das bestehende Sanierungsgebiet in der Paulsstadt wird um ein Fördergebiet in der Östlichen Paulsstadt erweitert. So kann ebenfalls noch in diesem Jahr die Sanierung des Westufers der Promenade am Pfaffenteich beginnen, an die sich die Erneuerung des ersten Bauabschnitts der Alexandrinenstraße vor dem Arsenal anschließen wird.

Das Land hat auch das neue Sanierungsgebiet „Wasserkante Bornhövedstraße“ in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen, so Minister Ebnet. Die Stadtvertretung der Landeshauptstadt Schwerin hatte jüngst am 7. Juli 2008 das Sanierungsgebiet zwischen Bornhövedstraße und Schweriner See beschlossen. „Dies ist ein weiterer Baustein, das städtische Konzept der „Schritte ans Wasser“ ans Wasser umzusetzen“, ergänzt der amtierende Oberbürgermeister Dr. Friedersdorff. „Jetzt sind erstmal die Planer gefragt, die aufzeigen werden, wo die Zugänglichkeit zum Ufer des Schweriner Sees verbessert und neue Grünflächen, Rad- und Uferwege geschaffen werden können.

Herr Dr. Friedersdorff stellte dem Minister auch den Arbeitsstand zur Fortschreibung des Stadtumbaukonzeptes vor. Für den Stadtumbau und die Stadtteilarbeit in Neu Zippendorf und Mueßer Holz bewilligt das Land in diesem Jahr den Einsatz von 1,1 Mio. Euro. „Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft die Unterstützung des Landes erhalten, die langfristigen Herausforderungen des Stadtumbaus in Schwerin zu meistern“.