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Neue Psychatrie entsteht auf dem Gelände des Kreiskrankenhauses Heppenheim

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Zentrums für soziale Psychiatrie (ZSP) Bergstraße gemeinnützige GmbH wird auf das Gelände des Kreiskrankenhauses Heppenheim verlagert. Dort soll ein Neubau in direkter Anbindung zum Kreiskrankenhaus entstehen, um eine Kooperation beider Häuser zu erreichen. Dies ist die Kernaussage eines Beschlusses, den der Verwaltungsausschuss des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) in seiner heutigen Sitzung in Haina gefasst hat. „Nach soliden Vorarbeiten des ZSP und der LWV-Gesundheitsmanagement GmbH sowie einer gewissenhaften Prüfung haben wir heute diese Entscheidung getroffen. Wir werden diese nun, gemäß unserer gesetzlichen Verpflichtung, der Verbandsversammlung zur Entscheidung vorlegen. Zudem hat der Aufsichtsrat der LWV-Gesundheitsmanagement GmbH vorbehaltlich der Zustimmung der Verbandsversammlung ‚grünes Licht’ für diese Standortverlagerung gegeben“, erläuterte LWV-Landesdirektor Uwe Brückmann am Rande der Verwaltungsausschuss-Sitzung zum Verfahren.

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Um weiterhin eine wirtschaftliche Betriebsführung zu gewährleisten, muss die bauliche Struktur der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bergstraße entscheidend verbessert werden. Mit dieser Prämisse begannen der LWV Hessen und das ZSP Bergstraße 2006 die Prüfung verschiedener Varianten. Neben einer Sanierung des denkmalgeschützten Altbestandes wurde auch die Möglichkeit eines Neubaus geprüft. Als Ergebnis wurde ein Neubau favorisiert, entweder auf eigenem Gelände oder in Anbindung an ein somatisches Krankenhaus. Dabei war neben dem Kreiskrankenhaus Heppenheim auch das Heilig-Geist-Hospital in Bensheim im Gespräch. Am Ende dieses Diskussionsprozesses wurde als Lösung einvernehmlich die Anbindung an das Kreiskrankenhaus Heppenheim favorisiert. „Gemeinsam mit Landrat Matthias Wilkes bin ich der Auffassung, dass beide Häuser von einer kooperativen Zusammenarbeit profitieren und so ihren Platz auf dem hessischen Krankenhausmarkt festigen werden“, sagt Landesdirektor Brückmann. „Deshalb gehen wir davon aus, dass die Verbandsversammlung, die zu der Standortentscheidung beschließen muss, dem Beschlussvorschlag des Verwaltungsausschusses folgen wird.“

Mit dieser Beschlussvorlage des Verwaltungsausschusses wird das weitere Vorgehen in Gang gesetzt. Nach der Entscheidung der Verbandsversammlung liegen die weiteren Realisierungsschritte bei der Betriebsführung des ZSP Heppenheim. Sie wird Verhandlungen zum Erwerb des Grundstückes führen, die Zielplanung mit dem Hessischen Sozialministerium abstimmen, Finanz- und Zeitpläne erstellen sowie Verhandlungen zur Zusammenarbeit der beiden Häuser einleiten.