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Neue Organisationsstruktur in der Lindner-Gruppe

Frank Oettinger

Das überproportionale Wachstum der Gruppe macht eine Änderung der Organisationsstruktur notwendig. Die 34 Lindner-Hotels, inklusive der neuen Projekte, werden künftig nicht mehr von Regional-, sondern von Bereichsdirektoren gemanagt. „Durch die Verdreifachung der Zahl unserer Hotels seit dem Jahr 2000 sind wir in den Regionen an personelle Grenzen gestoßen. Es war klar, dass wir eine dritte Direktionsstelle brauchen“, erklärt Andreas Krökel.

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Von Regionen zu Zielgruppen
Der Vorstand Marketing & Operations bei Lindner nahm das Wachstum zum Anlass, die bisherige Organisation grundsätzlich zu hinterfragen. Nach einer umfassenden Analyse entschied er sich zusammen mit Vorstand Otto Lindner dann für eine Betreuung der Häuser nach Zielgruppen bzw. Bereichen. Martin Ykema, bisher Direktor der Region A, ist seit 1. Oktober Bereichsdirektor für alle City Business Hotels. Matthias Jannusch, bisher Direktor der Region B, hat die Verantwortung für die Häuser mit der Kernkompetenz MICE übernommen. Der neue im Bunde ist Frank Oettinger. Der Resort-Spezialist kommt von Steigenberger und ist für die Ferienhotels zuständig.

Die Aufteilung nach Zielgruppen bzw. Bereichen macht Sinn. „Die Kunden im Business- und im MICE-Segment verlangen eine immer individuellere Betreuung“, argumentiert Krökel. Ähnlich sind auch die operativen Anforderungen und Distributionswege, denen die Hotels der drei neu geschaffenen Bereiche unterliegen. Hier können künftig Synergien bei der Qualitätssicherung, den Vertriebswegen und bei der Entwicklung von Service-Standards besser genutzt werden.

Spezial-Know-how für Resort-Hotels
Mit dem Wachstum der Lindner-Gruppe hat sich zudem auch das Portfolio der Hotelgruppe stark verändert. Allein die Zahl der Ferienhotels hat sich seit 2000 von drei auf 14 fast verfünffacht. Mittlerweile sind die Lindner Hotels & Resorts der Anbieter mit den meisten Ferien-Hotels im deutschsprachigen Raum.

Ein spezielles Know-how für die Betreuung von Resort-Hotels ist notwendig. Die Zielgruppen der Ferien- und Businesshotels unterscheiden sich fundamental. „Das fängt bei der Reiseentscheidung an und geht über die Kommunikation bis zur Ansprache und Leistungserwartung dieser Gäste im Hotel“, so Frank Oettinger. Der MBA-Absolvent, der auf 25 Jahre Hotelerfahrung u.a. bei Arabella Sheraton zurückblicken kann, weiß, wovon er spricht. Vor Lindner war er 2,5 Jahre als Bereichsvorstand für Resort-Hotels bei Steigenberger zuständig. Mit Hilfe eines umfassenden, auf ausführlichen Gästeanalysen beruhenden neuen Ferienhotelkonzepts war es ihm dort gelungen, die Rate der Resort-Hotels deutlich zu steigern.