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Neubau für Justizanstalt Feldkirch

Die Justizanstalt Feldkirch erhält ein neues Gebäude. Vor kurzem ist die Entscheidung im von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) ausgelobten EU-weiten Architekturwettbewerb zugunsten der Innsbrucker Architekten Heinz Mathoi Streli Ziviltechniker GmbH gefallen. Gefordert waren Lösungsansätze zur Erweiterung und Adaptierung der bestehenden Justizanstalt (Graf-Hugo-Wuhr-Gang 2, 6800 Feldkirch).

Nach Zustellung des Juryergebnisses an weitere Wettbewerbs-Teilnehmer beginnt nun die gesetzlich vorgeschriebene Stillhaltefrist zu laufen. Erst danach ist das Ergebnis rechtskräftig. „Wir rechnen nicht mit einem Einspruch, das Ergebnis der prominent besetzten Jury war eindeutig“, so Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer der BIG.

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Insgesamt werden rund 10,5 Millionen Euro (Baukosten netto) an dem Standort investiert. Grundsätzlich ist eine so genannte Entflechtung, also eine Trennung der Justizanstalt und des ebenfalls an derselben Adresse beheimateten Landesgerichtes vorgesehen. Das bestehende Anstaltsgebäude soll lediglich geringfügig umstrukturiert und adaptiert werden, zumal das Objekt vor rund zehn Jahren punkto Sicherheitstechnik saniert wurde. Der auf kurzen Wegen mit dem Bestand verbundene Neubau ist das Herzstück der geplanten Baumaßnahmen. Darin sollen alle Bereiche wie Verwaltung, Besucher- und Krankenabteilung sowie die „Freigänger“ Platz finden.

Ausschlaggebend für die Vergabe des ersten Ranges an das Projekt von Heinz Mathoi Streli waren vor allem der sensible Umgang mit dem umgebenden Gebäudebestand, insbesondere der denkmalgeschützten Jugendstilarchitektur des Landesgerichtes, und die „einwandfreie, funktionale Lösung“, so ein Jurymitglied. Nach Entwurfsplanungen und dementsprechenden behördlichen Genehmigungen könnte ein Baubeginn Anfang 2008 stattfinden. Die Bauzeit ist auf rund eineinhalb Jahre angesetzt.