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Neubau der Messehalle 11 schreitet im Zeitplan voran

Messehalle 11 mit Portalhaus

Mit einem zünftigen Richtfest hat die Messe Frankfurt am 4. September 2008 die Fertigstellung des Rohbaus der neuen Messehalle 11 und des Portalhauses gefeiert.

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Weniger als ein Jahr nach der Grundsteinlegung im Oktober 2007 ist damit ein bedeutendes Etappenziel für das neue Gebäudeensemble im Westen des Messegeländes erreicht.160.000 Kubikmeter Erdarbeiten, 41.000 Kubikmeter Ortbetonarbeiten, 6.200 Kubikmeter montierte Fertigteile, 6.700 Tonnen eingebauter Betonstahl, 300 Tonnen Stahlfirst- und Verbundträgerstützen wurden bis heute in dem Komplex verbaut. Die derzeitige Baustellenbesetzung liegt bei 300 Personen.

Das Richtfest, das mit Bauleuten und Messemitarbeitern im Rohbau gefeiert wurde, nahm Uwe Behm, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, zum Anlass, die Arbeit der Generalunternehmer Bögl/Lausser und der Bauleute zu loben: „Hier wurde bisher ganze Arbeit geleistet, was wir sehr zu schätzen wissen. In den vergangenen Monaten wurde mit Know-How, Einsatzbereitschaft und Können eine solide Grundlage für etwas Neues geschaffen.“

Ein Jahr vor der ersten Inbetriebnahme zur IAA-Pkw ist der Rohbau der zweigeschossigen Halle 11 und des separaten Portalhauses fertig gestellt. Damit liegt das Unternehmen exakt im Zeitplan. Zusammen weisen beide Gebäude eine Bruttogeschossfläche von rund 78.000 m² auf.

Schon der Rohbau kündigt an, dass die neue Messehalle kein wuchtiger Monumentalbau sein wird. Nach dem Entwurf des Architektenbüros Hascher Jehle (Berlin) entsteht ein ästhetisch anspruchsvolles Gebäude, das sich mit seiner eleganten Dachkonstruktion aus Stahl, Holz und Glas nahtlos in das Architekturkonzept des Geländes einpassen wird.

„Wir wollten speziell für dieses Areal eine Lösung finden, die sowohl städtebaulich als auch von der gesamten Strukturplanung her passt. Betrachten wir heute den Rohbau, sozusagen die Kontur des Ganzen, dann kann ich jetzt mit Gewissheit sagen, dass dieser Raum die Anlagen zu einem hervorragenden Stück Messe und zu großer Architektur hat, eine Chance, die nicht alle Tage kommt, so Professor Sebastian Jehle, Hascher Jehle Architektur, Berlin.

Für die Messe Frankfurt sind die in kurzer Zeit entstandenen Gebäude im Westteil des Messegeländes sowohl ein Initiativprojekt der gesamtstädtischen Entwicklung des Europaviertels als auch eine sehr gute Ergänzung zum Ostgelände. Die mehr als 23.000 m² Ausstellungsfläche der neuen Halle 11 bieten optimale Bedingungen, zwei Veranstaltungen unabhängig voneinander im Ost- und Westteil des Geländes durchzuführen. „Mit dem Großprojekt Halle 11 entsteht in Frankfurt ein Messegelände mit zwei Schokoladenseiten“, unterstreicht Behm die Bedeutung des Neubaus.

Die Investitionskosten für das Bauprojekt liegen bei etwa 170 Mio. Euro, die von der Messe Frankfurt aus eigenen Mitteln erbracht werden. Die Bauzeit beträgt insgesamt 24 Monate.