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Nach London jetzt Hamburg - Ikea plant eigenes Viertel in der Hansestadt

Der schwedische Möbelkonzern Ikea plant laut eines Berichts des Spiegels offensichtlich über seine Schwesterfirma Inter Ikea in Hamburg ein komplett neues Stadtviertel zu errichten. Bei der Stadt selbst bzw. bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) sei aber bisher noch kein entsprechender Antrag eingegangen, sagte der Sprecher der BSU, Frank Krippner. Sollte das passieren, werde er selbstverständlich geprüft.

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Harald Müller, Chef der Inter Ikea Immobilientochter Landprop, bestätigte in einem Interview, dass es zwar noch keine konkreten Pläne gebe, Hamburg aber vor anderen möglichen Standorten in Deutschland allererste Wahl sei. Gesucht werde eine Fläche von mindestens fünf Hektar Größe in Flughafennähe oder am Rande der Innenstadt. Es müsse sich hierbei um brachliegendes Gelände oder Grundstücke handeln, deren eventuell vorhandene Bebauung zum Abriss freigegeben ist. Laut Müller kommen Bestandsobjekte nicht in Frage.

Ähnlich wie bei dem bereits bewilligten Projekt in London, wo Ikea südlich des Olympiaparks in den nächsten Jahren elf Hektar bebaut, soll in Hamburg in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden ein familienfreundliches Viertel entstehen. Die Errichtung von Hochhäusern ist dabei ausdrücklich nicht geplant. Dies entspricht nach Müllers Aussage nicht den Vorstellungen des Konzerns von einer menschlichen Bebauung. Der neue Stadtteil in Hamburg soll vielmehr eine gesunde Mischung aus Wohnungen, Hotels, Bürogebäuden und Gewerbebetrieben werden.