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Münsters baukulturelles Erbe als Herausforderung

Rund 1700 Einzeldenkmäler, den Denkmalbereich Prinzipalmarkt und etliche erhaltenswerte Bereiche gibt es in Münster. Um den Schutz und die Pflege kümmert sich die städtische Denkmalbehörde im Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung. Zu deren Aufgaben gehört aber nicht nur die Konservierung, sondern auch die Weiterentwicklung des historischen Bestandes. Marlies Voss, Leiterin der Denkmalbehörde der Stadt Münster, hat beide Aspekte in einer intensiven Fortbildung vertieft. Als Stipendiatin der Denkmal-Akademie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz schloss sie jetzt das berufsbegleitende Ergänzungsstudium „Denkmalpflege und Bestandsentwicklung“, das die TU Dresden in Kooperation mit der Denkmal-Akademie in Görlitz anbietet, mit dem Prädikat „Ausgezeichnet“ ab.

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Stadtdirektor Hartwig Schultheiß gratulierte zu dem hervorragenden Ergebnis und stellte bei dieser Gelegenheit fest: „Münsters bedeutendes baukulturelles Erbe und seine hohe Wertschätzung in der Stadtgesellschaft sind für uns eine ganz besondere Verpflichtung. Mit dem Ergänzungsstudium hat Marlies Voss die Chance genutzt, ihre fachlichen Qualifikationen über das Tagesgeschäft hinaus zu erweitern.“

Das in Modulen zu sieben Wochenkursen aufgebaute Ergänzungsstudium erstreckt sich über zwei Jahre. Neben den historischen, rechtlichen und fachlichen Grundlagen von Denkmalschutz und Denkmalpflege werden gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Zusammenhänge analysiert und Planungs- und Nutzungsstrategien vermittelt. Die Fortbildung richtet sich an Architekten und Fachplaner, die in der nachhaltigen Instandsetzung und Entwicklung historischer Gebäude, Stadtquartiere und Kulturlandschaften tätig sind. Die Dozenten sind Wissenschaftler, Fachleute aus Ministerien, Landesdenkmalämtern und historischen Städten, Rechtsanwälte, Architekten und Restauratoren.