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Münchener Hypothekenbank mit positiver Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2008

Die Münchener Hypothekenbank eG hat das Hypothekengeschäft im ersten Halbjahr 2008 weiter konsequent ausgebaut. Insgesamt wurden Darlehen in Höhe von 1,8 Mrd. Euro zugesagt. Das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 440 Mio. Euro. Durch das gute Neugeschäft erhöhten sich die Hypothekenbestände entgegen dem allgemeinen Markttrend um 500 Mio. Euro auf 14,6 Mrd. Euro. Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Jahresende 2007 von 32,9 Mrd. Euro auf 33,6 Mrd. Euro. „In einem nach wie vor schwierigen Marktumfeld konnten wir uns erfolgreich behaupten. Unsere Geschäftsergebnisse liegen voll im Plan“, sagte Erich Rödel, Vorstandsvorsitzender der Münchener Hypothekenbank.

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Entwicklung des Hypothekengeschäfts
Im gewerblichen Kreditgeschäft profitierte die MünchenerHyp von der Renaissance des klassischen Kredit- und Syndizierungsgeschäfts. Positiv war auch die Entwicklung der Margen, die sich im internationalen Geschäft besser entwickelten als im Inland. Unter diesen Rahmenbedingungen konnte das gewerbliche Neugeschäft im 1. Halbjahr 2008 um 550 Mio. Euro auf 1,1 Mrd. Euro nahezu verdoppelt werden. Der größere Teil der Zusagen wurde im internationalen Geschäft vergeben. Schwerpunkte waren erneut die USA, Großbritannien und Frankreich. „Wir haben uns dabei auf Basis der bewährten Grundsätze unserer Risikopolitik weiterhin bewusst auf das risikoärmere erstrangige Finanzierungsgeschäft konzentriert“, so Erich Rödel.

Im Bereich der privaten Immobilienfinanzierung war die verminderte Nachfrage im deutschen Markt mitunter deutlich zu spüren. Zusätzlich verstärkte sich der ohnehin schon hohe Margendruck weiter. Das Neugeschäftsvolumen blieb daher mit 650 Mio. Euro um 115 Mio. Euro hinter dem Halbjahresergebnis 2007 zurück. Positiv entwickelten sich insbesondere Finanzierungen mit Laufzeiten über 10 Jahren, da diese Darlehen durch die derzeit inverse Zinsstruktur an Attraktivität gewinnen konnten.

Im Juni 2008 ist die Kooperation mit der schweizerischen PostFinance wie geplant gestartet. Im Rahmen der Kooperation vermittelt die PostFinance Hypothekenfinanzierungen aus der Schweiz an die Münchener Hypothekenbank. Im ersten Monat der Zusammenarbeit hat sich das Darlehensvolumen sehr erfreulich entwickelt.

Wesentliche Ergebnisse
Auch wenn die Finanzmarktkrise das Marktumfeld weiter belastete, erreichte der Zinsüberschuss mit 62,3 Mio. Euro das Vorjahresniveau. Das Gleiche gilt für das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge, das sich auf 15,1 Mio. Euro beläuft.

Ausblick
Durch die anhaltende Finanzmarktkrise und die zunehmend schwächere Konjunktur werden sich im zweiten Halbjahr die Rahmenbedingungen an den Immobilienfinanzierungsmärkten wohl nicht signifikant verbessern. Gleichwohl erwartet der Vorstand eine positive Entwicklung für das 2. Halbjahr, weil die MünchenerHyp durch die konsequente Marktbearbeitung und die hohe Zuverlässigkeit in der Abwicklung ihr Image am Markt weiter stärken konnte. Soweit sich Konjunktur und Zinsen nicht gravierend ändern, erwartet die MünchenerHyp, ihre Neugeschäftsziele für das Gesamtjahr 2008 erreichen zu können. „Aufgrund zielgerichteter Investitionen in die Personalentwicklung und technischen Systeme der Bank hat sich unsere Wachstumsstrategie auch im derzeitigen Umfeld als nachhaltig erwiesen“, so Erich Rödel.