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München: Hotelmarkt weiter auf Wachstumskurs

Nach dem Rekordjahr 2006 mit der Fußball-WM und dem Papstbesuch ist es dem Münchener Hotelmarkt gelungen, in diesem Jahr noch eins drauf zu setzen. In den ersten neun Monaten ist die Anzahl der Übernachtungen in der bayerischen Hauptstadt um 7,6 Prozent gewachsen. Das ist das Ergebnis des Hotelmarktberichts München der Dr. Lübke GmbH. Dadurch sind auch die Preise teurer geworden. Ein ausgewogenes Verhältnis an Privat- und Geschäftsreisenden sichert eine hohe Zimmerbelegung auch an den Wochenenden. Bei der Auslastung rangiert München im bundesweiten Vergleich auf Platz zwei. Bis Ende 2009 soll das Bettenangebot auf knapp 49.000 wachsen.

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In den ersten neun Monaten 2007 wurden in der bayerischen Landeshauptstadt 7,13 Mio. Übernachtungen registriert (+7,6%). Die zunehmende Nachfrage geht gleichermaßen auf inländische (+7,3%) wie ausländische (+7,9%) Gäste zurück. Bis Ende des Jahres rechnet das Research-Team von Dr. Lübke mit 9,5 Mio. Übernachtungen (+0,6 Mio.).

Beliebt bei Geschäfts- und Freizeitreisenden
„Das Besondere am Münchener Hotelmarkt ist seine ausgewogene Mischung an Geschäfts- und Privatreisenden“, so Andreas Erben, Leiter Hotel der Dr. Lübke GmbH. 52 Prozent der Übernachtungen gehen auf Businessreisende zurück, 48 Prozent auf Touristen.

Zu den Publikumsmagneten zählen neben der Innenstadt und den Kunstausstellungen vor allem das Oktoberfest (6 Mio. Besucher) und der Münchner Christkindlmarkt (2,9 Mio. Besucher).

Durch die hohe Nachfrage sind auch die Zimmerpreise weiter gestiegen. Mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von 110 Euro ist München die zweitteuerste Stadt in Deutschland und liegt nur knapp hinter Frankfurt (111 Euro).

Auslastung und Bettenangebot steigen
Trotz des gestiegenen Bettenangebots haben die Hoteliers an der Isar im ersten Halbjahr 2007 eine Zimmerauslastung von 69,3 Prozent erreicht (+4,7%). Damit liegt München im bundesweiten Vergleich auf Platz zwei hinter Hamburg mit 73,2 Prozent. „Im Gegensatz zu den typischen Geschäftsreisezielen, wie Frankfurt oder Köln, ist die Auslastung in München durch den hohen Anteil an Privattouristen auch an den Wochenenden relativ stabil.“

Nach den Schätzungen des Dr. Lübke Research-Teams wird es bis zum Jahresende rund 47.600 Betten am Münchener Markt geben. Bis Ende 2009 sollen weitere 1.200 dazukommen, u.a. in drei Motel One Hotels in der Landsbergerstraße, der Herzog-Wilhelm-Straße sowie in der Tengernseer Landstraße.

Die Zukunftsaussichten sind laut Erben gut. „Durch die positive Grundstimmung wird die Zahl an Geschäftsreisenden weiter wachsen. Zudem werden Großereignisse wie die 850-Jahr-Feier der Stadt und der ökumenische Kirchentag Scharen von Privatreisenden in die Stadt locken. Bis Ende 2020 könnten sogar 11 Mio. Übernachtungen erreicht werden.“