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München, Hamburg und Berlin bei Deutschlands Topverdienern am gefragtesten

Unter den Deutschen, die mit ihrem Haushaltsnettoeinkommen das obere Viertel der Bevölkerung bilden (“Top 25“), möchte exakt jeder Dritte (33 %) gern in München wohnen. Auf Rang 2 liegt Hamburg mit 24 % Nennung, gefolgt von Berlin mit 22 %, Köln und Stuttgart mit jeweils 11 % sowie Dresden mit 9 % und Frankfurt am Main sowie Leipzig mit lediglich 4 %. Dies ist das Ergebnis einer bundesweit repräsentativen Studie der Vivacon AG, die vom Institut für Demoskopie Allensbach soeben durchgeführt wurde. Gefragt aber, welche der größten deutschen Städte man allgemein mit einem luxuriösen Wohn- und Lebensstil verbindet (Mehrfachnennungen möglich), ändert sich diese Reihenfolge: Überragend führt jetzt München mit 74 % als Deutschlands „Luxus-Hauptstadt“ die Liste an, gefolgt von Hamburg mit 39 %, dann jedoch bereits Frankfurt am Main mit 22 % vor Berlin mit 19 %, Stuttgart mit 16 % sowie abgeschlagen Köln (4 %), Leipzig (2 %) und Dresden (1 %).

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Innenausstattung ist wichtigstes Kaufkriterium
„Erstmals kann die Vivacon-Studie bundesweit repräsentativ auch enthüllen, welche Kriterien für Gutverdiener, die Wert auf hochwertige Immobilien legen, beim Kauf einer Wohnung entscheidend sind“, erklärt Michael Ries, Vorstand der Vivacon AG. Ergebnis: eine hochwertige Innenverarbeitung steht mit der häufigsten Nennung als „wichtig oder sehr wichtig“ an erster Stelle, gefolgt vom Zuschnitt und dann erst dem Preis. Auch ökologische Aspekte, wie ein niedriger Energieverbrauch oder die Verwendung umweltfreundlicher Baumaterialien, werden als kaufrelevant angegeben.

Jeder 8. Topverdiener besitzt ein Haus und eine Eigentumswohnung
Der Immobilienbesitz ist in den gehobenen Einkommensschichten deutlich höher als im Durchschnitt der deutschen Bevölkerung. So besitzen fast zwei Drittel (64 %) der Personen aus dem oberen Einkommensviertel aller deutschen Haushalte Immobilien in Form von Häusern oder Wohnungen, wie die Vivacon-Studie zeigt. Im Bundesdurchschnitt beträgt dieser Wert 46 %. Jeder achte (12%) Gutverdiener verfügt dabei neben einem eigenen Haus zusätzlich auch über eine Eigentumswohnung. Zwei oder mehr Häuser nennen 6 % der Befragten im oberen Einkommensviertel Deutschlands ihr Eigen, den Besitz von zwei oder mehr Eigentumswohnungen geben 5 % an.

Regionale und Alters-Unterschiede
Der Hausbesitz bei Deutschlands Topverdienern ist in Süddeutschland am höchsten. Hier haben 62% mindestens ein Haus. In Ostdeutschland ist dagegen dies nur zu 45 % der Fall. Wie die Vivacon-Studie zeigt, steigt bei Gutverdienern dabei ab dem 40ten Lebensjahr der Immobilienbesitz fast exponentiell an. So geben von den unter 40-Jährigen 31 % den Besitz eines oder mehrerer Häuser an. Bei den 40 bis 49-Jährigen beträgt dieser Anteil dann bereits 65 % und bei den über 50-Jährigen schließlich sogar 78 %.