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MIPIM: OB Geisel präsentiert Stadtentwicklungsprojekte

Zum 17. Mal ist die Landeshauptstadt Düsseldorf bereits auf der MIPIM vertreten, um Kontakte zu pflegen, Märkte zu sondieren und Projekte zu verhandeln. Und auch in diesem Jahr war der traditionelle Empfang des Oberbürgermeisters, der heute stattfand, wieder der Programmhöhepunkt. OB Thomas Geisel stellt dem Fachpublikum den Wirtschafts- und Immobilienstandort Düsseldorf mit seinen Standortvorteilen sowie aktuelle Projektentwicklungen aus allen Bereichen des Düsseldorfer Immobilienmarktes vor. Thema des englischsprachigen Vortrages ist „Düsseldorf – discover excellence in all its facets“.

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Vorausschauende und nachhaltige Stadtplanung, wirtschafts- und unternehmensfreundliche Politik und kluges Finanzmanagement ermöglichen Investitionen in die Zukunft der Stadt, in Lebensqualität, Kunst und Kultur, Familienfreundlichkeit, in die Infrastruktur. Dabei ist das Wachstum einer Stadt einer der wichtigsten Indikatoren für ihre Attraktivität und ihre Zukunftsaussichten. In den vergangenen 15 Jahren ist die Stadt um über 35.000 Bürgerinnen und Bürger gewachsen. Es sind vor allem hochqualifizierte Neubürger aus dem In- und Ausland und junge Menschen, die von der Attraktivität Düsseldorfs als Platz zum Arbeiten und zum Leben überzeugt sind.

Oberbürgermeister Geisel betont, dass Düsseldorf eine ohnehin stark verdichtete, in engen Grenzen gehaltene Stadt ist: „Stadtplanung in Düsseldorf heißt, das Wachstum und den Wandel in und mit vorhandenen städtischen Strukturen verantwortungsvoll zu steuern – im Ausgleich zwischen Wohnen, Wirtschaft, Mobilität, Grün und Sozialer Infrastruktur. Hier die richtige Balance zu finden, das ist die Herausforderung.“

„Der Großraum Düsseldorf ist nach London und Paris der drittwichtigste Standort für ausländische Investitionen in Europa – wenn Deutschland, dann Düsseldorf!“, so lautet das Credo internationaler Unternehmen, die nach einer Präsenz in Europa streben. Bei den chinesischen Direktinvestitionen ist Düsseldorf sogar europäischer Spitzenreiter, 320 chinesische Unternehmen haben hier ihren Sitz und sind beachtliche Nachfrager für den Düsseldorfer Büromarkt. Solche Unternehmenszuzüge wirken sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt aus: durchschnittlich entstehen pro Jahr 4.000 neue Jobs in der Landeshauptstadt – einer der wesentlichen Gründe für das Bevölkerungswachstum. Daher entwickelt sich der Immobilienmarkt sowohl im gewerblichen Bereich als auch im Wohnungsbau ebenfalls sehr dynamisch. „Wer in Düsseldorf in Immobilien investiert, der investiert gut“, so der Oberbürgermeister.

Die Bürobautätigkeit erreichte im vergangenen Jahr mit 140.000 m² BGF (Bruttogrundfläche) einen Höhepunkt, ebenso der Markt für gewerbliche Immobilieninvestments, der zum zweiten Mal in Folge das Volumen von 2 Milliarden Euro erreichte. Das Ergebnis für institutionelle Wohninvestments summiert sich auf zusätzlich 240 Millionen Euro. Für den Oberbürgermeister ein besonderes Indiz für die Attraktivität des Standortes ist die Tatsache, dass 40 Prozent dieses Kapitalzuflusses aus dem Ausland stammte. Im nationalen Vergleich ist das besondere Interesse der Investoren darauf zurückzuführen, dass hier die Renditen für Bürogebäude mit rund 4,8 Prozent erkennbar über denen liegen, die in anderen deutschen Großstädten erzielt werden können.

Im Rahmen seiner Präsentation stellte Oberbürgermeister Geisel die neuen Projekte vor und gab einen Überblick auf die aktuellen Entwicklungsgebiete:

Entwicklungsgebiet Innenstadt / Central Business District
Düsseldorfs Zentrum unterscheidet sich signifikant von denen anderer Großstädte in Deutschland. Denn Düsseldorfs Central Business District (CBD), also der Raum zwischen Kasernenstraße im Westen, Berliner Allee im Osten, Hofgarten im Norden und Graf-Adolf-Straße im Süden bietet alle wichtigen Elemente eines Zentrums auf kompaktem Raum. Handel, Büros, Hotels, Grünflächen und eine exzellente Verkehrsanbindung machen das Gebiet für hochwertige Gewerbeimmobilien anziehend. Hier liegen auch die gewerblichen Bauprojekte „Kö-Quartier“ und „Carlsquartier“. Ersteres wird vom Projektentwickler Hines, zweites von der Wiener Immofinanz realisiert, wie zum Beleg der Attraktivität für ausländische Investoren. Mit dem Carlsquartier, Ecke Bastion-/Kasernenstraße, entstehen mehr als 4.000 m² Einzelhandel- und Büroflächen, das Kö-Quartier umfasst die Sanierung der ehemaligen Gebäude der Deutschen Bank entlang der Königsallee und auf der Rückseite des Komplexes, an der Breite Straße, entsteht ein 20.000 m² großes neues Büro- und Geschäftshaus.

Entwicklungsgebiet City Ost
Die Weiterentwicklung des Gebiets „City Ost“ zwischen Königsallee und Hauptbahnhof ist geprägt von einer breiten Mischung der Nutzungsformen und einer dynamischen Erneuerung des zentralen Innenstadtbereichs: Büro und Einzelhandel an der Schadowstraße 78, ebenso die Neugestaltung des ehemaligen Kaufhofs an der Berliner Allee mit dem „The Crown“, bei dem Einzelhandel mit Fokus auf die Nahversorgung und ein Hotel geplant sind sowie ein Hotelprojekt an der Immermannstraße. Stadtteilprägend werden die Gestaltung des Großprojektes Kö-Bogen II mit den Planungen für das Areal zwischen Schadowstraße und Dreischeibenhaus sowie die Oberflächengestaltung der Schadowstraße. Neben ersten Planungen sind für die letztgenannten Bereiche umfangreiche Maßnahmen zur Bürgerbeteiligung geplant, um die neuen Entwicklungspotenziale optimal an die bestehenden Bedürfnisse und Möglichkeiten auszurichten. „Dies entspricht unserer Planungskultur, daher ist es mir persönlich wichtig, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den ansässigen Gewerbetreibenden im Spätsommer in einen intensiven Austausch einzutreten“, betont Thomas Geisel.