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Morgan Stanley P 2 Value: Commerzbank wegen Falschberatung verurteilt

Das Landgericht Frankfurt hat am 23. März 2012 die Commerzbank AG wegen Falschberatung beim offenen Immobilienfonds Morgan Stanley P 2 Value zu Schadensersatz verurteilt (Aktenzeichen: 2-19 O 334/11). Geklagt hatte eine kaufmännische Angestellte aus Neu-Anspach, die seit Juni 2007 arbeitslos ist. Die zuständige Einzelrichterin Dr. Reul von der 19. Zivilkammer hat der Klage stattgegeben. Begründung: Die Anlegerin wurde nicht über das Kapitalverlustrisiko aufgeklärt, das mit der Aussetzung der Anteilsrücknahme verbunden ist. Der offene Immobilienfonds ist seit 30. Oktober 2008 geschlossen - das heißt, Anteile werden seitdem nicht mehr zurückgenommen - und wird bis 30. September 2013 aufgelöst. Immer noch investierte Anleger müssen deshalb mit einem Verlust von rund 50 Prozent rechnen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Hahn Rechtsanwälte Partnerschaft (hrp)
Commerzbank Aktiengesellschaft
Morgan Stanley P 2 Value

Nach Einschätzung des Hamburger Fachanwalts Peter Hahn von Hahn Rechtsanwälte Partnerschaft (hrp) kommt diesem erstinstanzlichen, positiven Urteil eine wichtige Signalwirkung zu: „Wir erwarten in den nächsten Tagen mindestens ein weiteres positives Urteil vom 29.03.2012 Landgericht Frankfurt. Weiterhin haben wir uns aktuell in einem weiteren Verfahren für unseren Mandanten mit einer Quote von mehr als 50 Prozent verglichen. Der Vergleich kam auf Empfehlung des Gerichts zustande, kann allerdings von der Gegenseite noch widerrufen werden.“

Für knapp einem Drittel der bundesdeutschen offenen Immobilienfonds sieht Hahn düstere Zeiten voraus: "Insbesondere dann, wenn der CS Euroreal und der SEB Immoinvest am 18. Mai 2012 nicht wieder ihre Anteile zurücknehmen und deren Abwicklung beschlossen wird, haben zahlreiche Anleger ein handfestes Problem.