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Morgan Stanley EurAsia-Fonds gestartet

Die Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH hat für ihren Immobilien-Spezialfonds Morgan Stanley EurAsia im Rahmen des ersten Closings von institutionellen Investoren aus dem Bereich der Pensionskassen und Versicherungsunternehmen Eigenkapitalzusagen in Höhe von insgesamt 249,75 Mio. Euro erhalten. Mit diesen ersten Commitments soll ein Investitionsvolumen von knapp einer halben Milliarde Euro realisiert werden. Bei den Investoren handelt es sich unter anderem um die VBL Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, die zur E.ON Gruppe gehörende Versorgungskasse Energie VVaG sowie ein großes Versicherungsunternehmen.

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Damit hat der Fonds bereits etwa die Hälfte des insgesamt angestrebten Eigenkapitalvolumens von 500 Mio. Euro eingeworben. Der Morgan Stanley EurAsia ist ein offener Immobilien-Spezialfonds nach dem Investmentgesetz (InvG) und neben dem Offenen Immobilien-Publikumsfonds Morgan Stanley P2 Value der zweite Fonds, den die im Dezember 2004 gegründete Kapitalanlagegesellschaft Morgan Stanley Real Estate Investment GmbH aufgelegt hat. Als Immobilien-Spezialfonds richtet er sich an institutionelle Anleger. Diesen Investoren bietet Morgan Stanley über seine globale Plattform einen Zugang zu den wachsenden asiatischen Immobilienmärkten, die Möglichkeit einer breit diversifizierten Immobilienanlage an den europäischen und asiatischen Immobilienmärkten sowie ein aktives Asset-Management durch Experten von Morgan Stanley.

Core- und Core+-Investments in Europa und Asien
Im Rahmen einer aktiven Core-plus-Investmentstrategie sollen ein Total Return von ca. 7,5 % bis 8 % und eine Ausschüttungszielrendite von ca. 4,5 % bis 5 % erwirtschaftet werden. Die Investitionen des Fonds sollen zu mindestens 50 % in Asien erfolgen. Von den Investitionen in Asien sollen wiederum mindestens 70 % auf die etablierten Immobilienmärkte Japans, Südkoreas, Hongkongs und Singapurs entfallen. Bis zu 30 % der Asien-Investments können in kleineren Immobilienmärkten bzw. Emerging Markets erfolgen, beispielsweise in China, Indien, Taiwan und Neuseeland. Bis zu 50 % der Investitionen des Fonds sollen in Europa realisiert werden. Die Investitionen in Europa sollen zu mindestens 70 % in den etablierten Immobilienmärkten der Eurozone und Großbritanniens und zu maximal 30 % in zentral- und osteuropäischen Ländern oder Nicht-Euro-Ländern wie Schweden erfolgen. Mit dieser Anlagestrategie schließt der Morgan Stanley EurAsia eine Marktlücke, indem er Versicherern und Pensionskassen Asien-Investments innerhalb der Immobilienquote ihres Sicherungsvermögens ermöglicht.

Zur Realisierung des Zielinvestitionsvolumens von insgesamt 1,0 Mrd. Euro ist auf Fondsebene eine Fremdkapitalaufnahme von ca. 45 % bis 50 % vorgesehen. Als Investitionsobjekte kommen Core- und Core+-Immobilien mit einem Verkehrswert von etwa 15 Mio. Euro bis 75 Mio. Euro in Frage. Neben Bürogebäuden sollen auch Immobilien der Nutzungsarten Einzelhandel, Logistik und Wohnen erworben werden.