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Mondura erwirbt 350 Wohnungen in Bonn und Koblenz

Die Mondura Liegenschaften AG hat ein Wohnungspaket mit 350 Einheiten in Bonn und Koblenz erworben. Verkäufer der Immobilien ist eine Stiftung öffentlichen Rechts, die bereits in der Vergangenheit mit der Mondura kooperierte. Sämtliche Wohnungen aus dem Erwerb sollen in den kommenden Jahren an Mieter oder Kapitalanleger verkauft werden. Das auf Wohnungsprivatisierung spezialisierte Unternehmen sieht vor, im Vorfeld rund fünf Millionen Euro in notwendige Sanierungsmaßnahmen zu investieren.

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„Da die Mondura ansässige Handwerksbetriebe mit der Durchführung der Sanierung betraut, wird die Privatisierung der Wohnungen zur Beschäfti- gungssicherung vor Ort beitragen“, sagt Oliver Smits, Vorstandsmitglied und Hauptaktionär des Unternehmens. Bei seiner Prognose bezieht sich Smits auch auf jüngste Ergebnisse einer von der Mondura in Auftrag gegebenen Studie der Akademie der Immobilienwirtschaft (ADI) in Stuttgart. Diese zeigt auf, dass Wohnungsprivatisierung ein Impulsgeber für das Wirtschaftswachstum, und hierbei insbesondere für die Beschäftigung, ist.

Mit dem Kauf der 210 Wohnungen in Bonn und 140 in Koblenz schließt die Mondura an erfolgreich abgeschlossene Privatisierungsprojekte desselben Verkäufers an: In Bonn hat der Spezialist für Wohnungsprivatisierung kürzlich ein baugleiches Objekt mit 50 Wohnungen binnen eines Jahres restantenfrei verkauft. In Koblenz wurden 200 von 300 erworbenen Wohnungen innerhalb der ersten 20 Monate veräußert. Jede dritte Einheit ging dabei an Mieter, die Sonderkonditionen erhalten. Auch damals investierte das Unternehmen über sechs Millionen Euro in die nachhaltige Sanierung der Objekte.

„Beide Städte haben als Standorte ein großes Potential“, so Smits. „Wir investieren in Bonn, da die ehemalige Bundeshauptstadt nach ihrem Bedeutungsverlust Anfang der 90er Jahre mittlerweile wieder wachsende Bevölkerungszahlen und somit Bedarf an erschwinglichem Wohnraum verzeichnet. Koblenz ist ein prosperierendes Zentrum, das ebenfalls einen Wandel durchlaufen hat: vom Bundeswehrstandort zur bevölkerungsdichten Dienstleistungsstadt.“