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Moderne Stadien: Wahrzeichen und Hexenkessel des Sports

Zwei Monate vor Anpfiff des Eröffnungsspiels zur Fußball-WM 2006 präsentiert die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen die zwölf Stadien und Arenen, in denen das Großereignis ausgetragen wird. „Fußballarenen kommt heute eine Bedeutung zu, die weit über ihren eigentlichen Zweck hinaus geht“, erklärte Hartmut Miksch, Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, anlässlich der Vernissage am 6. April in Düsseldorf. Mit Kapazitäten weit über 50.000 Besucher seien die Stadien heute wichtige öffentliche Versammlungsstätten und zugleich durch ihre ambitionierte Architektur oft auch Wahrzeichen ihrer Stadt oder Region.

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In ihrer Ausstellung präsentiert die Architektenkammer NRW alle WM-Spielstätten auf großen Bildtafeln mit Fotos und Erläuterungstexten. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der Architektur der Dachkon- struktionen gewidmet, die in vielen Fällen den Charakter des Bauwerks entscheidend prägt.

Sechs der zwölf WM-Spielstätten sind nicht nur auf den Bildtafeln, sondern auch als Modell zu erleben. Es handelt sich um die originalen Architekten- modelle, die bis zu 1,50 Meter groß sind und anhand derer sich die Gesamtkonzeption und ästhetische Gestaltung einer Anlage anschaulich ablesen lässt. Gezeigt werden Modelle der Architekurbüros Gerkan, Marg + Partner (Stadien Berlin, Frankfurt und Köln) sowie der Architekten Herzog & de Meuron (Allianz-Arena München), des Büros Arat, Siegel + Partner (Stadion Stuttgart) sowie Schulitz + Partner (Stadion Hannover). Auf den Bildtafeln werden außerdem die Spielstätten in Dortmund, Gelsenkirchen, Kaiserlautern, Leipzig und Nürnberg vorgestellt.

In seiner Rede zur Vernissage im Haus der Architekten verwies der Präsident der Architektenkammer NRW darauf, dass der Boom der Stadien und anderer Groß-Bauwerke der Freizeit-Architektur mit der WM vermutlich einen ersten Höhepunkt erreicht haben dürfte. Kennzeichnend sei in diesem Bereich Wachstum in der Größe, aber auch in der Qualität der Architektur und der städtebaulichen Einbindung.

Die Ausstellung findet vom 7. April - 6. Mai 2006 im Haus der Architekten, Zollhof 1, Düsseldorf-Medienhafen statt.