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Mietpreise für Büroflächen steigen weltweit

Weltweit sind die Mietpreise für Büroflächen im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent gestiegen. Dies geht aus dem Global Office Market View des Immobilienberatungsunternehmens CB Richard Ellis (CBRE) hervor.

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Carsten Ape, Head of Agency von CB Richard Ellis in Deutschland: „Obwohl die Mietpreise noch nicht das Vorkrisenniveau erreicht haben, ist der Anstieg um 4,3 Prozent ein ermutigendes Zeichen für Immobilieneigentümer, nachdem siebe Quartale lang der entsprechende Index gesunken ist.“

Globale Neubauentwicklung von Büroimmobilien
Die Neuentwicklungen von Büroflächen tendieren in der Regionen EMEA und Americas nach unten, wobei die Region Americas von den USA dominiert wird, während in der Region Asia Pacific rege Neubautätigkeit herrscht. In Asien wird bei den Neubauentwicklungen mit einem Wachstum von fast neun Prozent ein neuer Rekord erreicht. Dieser Wert lag in den vergangenen Jahren bereits bei über fünf Prozent. In den Regionen EMEA und Americas fallen diese Raten deutlich geringer aus, in Nordamerika liegt diese bei unter ein Prozent. Für die Region EMEA wird im Jahr 2012 für eine geringe Anzahl an Städten eine Zunahme der Neubauaktivität erwartet. Hierzu zählen London, Warschau, Hamburg, Wien, Mailand und Stockholm. Ansonsten ist mit einer geringen Veränderung im Vergleich zu 2011 zu rechnen. Die Neubauaktivität wird in den USA – aufgrund hoher Leerstände, fehlender Finanzierung und geringer Mietpreise – zurückhaltend bleiben.

Regionale Leerstandsraten/Umsätze
Die Vereinigten Staaten verzeichnen mit 16,4 Prozent den höchsten Leerstand im Vergleich der Weltregionen. Allerdings ist durch die wirtschaftliche Erholung und Verbesserung der Situation auf dem Arbeitsmarkt mit sinkenden Leerständen zu rechnen. In Asien sind die Leerstände aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung zurückgegangen, zwischen dem vierten Quartal 2009 und dem ersten Quartal 2011 sind diese von 13,5 auf 10,3 Prozent gesunken. Die Region EMEA verzeichnet dabei die geringste Volatilität und die niedrigsten Leerstände. Im ersten Quartal lag der Leerstand bei 9,2 Prozent. Dieser Wert liegt deutlich über den 6,9 Prozent, die im zweiten Quartal 2008 registriert wurden. Der aktuelle Wert zeigt die Auswirkungen der Finanzkrise und die Unsicherheiten durch die gegenwärtige Staatsfinanzkrise.

Nach einer guten Entwicklung im Jahr 2010 haben die Vermietungsmärkte in den wichtigsten Städten der Region EMEA im ersten Quartal einen Umsatz von 2,4 Millionen m² verzeichnet. Dieser Wert liegt 20 Prozent unter dem Vorquartal und 14 Prozent unter dem des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Die stärksten Rückgänge wurden in London, Brüssel und Moskau registriert.