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Mieterverein lobt Fortress

Der Verkauf der Dresdener Woba an den Finanzinvestor Fortress hat für die Mieter bislang keine negativen Folgen, so der Chef des Dresdner Mietervereins, Peter Bartels. Für viele Bewohner habe sich das Angebot sogar verbessert: So mache die Woba bei Neuvermietungen immer wieder gute Angebote. Zudem habe sich das Serviceangebot für die Mieter verbessert.

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Beim Verkauf der Wohnungen machte die Stadt Dresden dem Investor zahlreiche Auflagen im Mieterschutz, die bis 2016 gelten. Die Frage sei, ob nach 2016 diese Kundenorienterierung sich fortsetze, so Bartels. Die bisher erfreulichen Erfahrungen seien zudem mit den spezifischen Gegebenheiten des Dresdner Wohnungsmarkts zu erklären: Bei einem Leerstand von rd. 18 % müsse jeder Vermieter um Kunden werben und weitgehende Angebote machen. Auch die Mieten können kaum noch erhöht werden. Entsprechend wirbt die Woba auf ihren Web-Seiten mit dem Slogan "Sozialcharta schafft Mieterparadies".

Von den insgesamt 47.857 Wohnungen der Woba Dresden GmbH stehen 18 % leer. In sanierten Gebieten beträgt der Leerstand 4,7 %. Bis 2007 will das Unternehmen etwa 70 Mio. Euro in seinen Wohnungsbestand investieren.