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Mieterhöhungen: Mietspiegel schafft Transparenz für Mieter und Vermieter

„Der Bundesgerichtshof hat mit seinem Urteil vom Dezember 2007 mehr Rechtssicherheit für Vermieter und Mieter geschaffen“, so Walter Rasch, Vorsitzender des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) anlässlich der aktuellen Diskussion um Mieterhöhungen. „Mit den örtlichen Mietspiegeln steht ein Instrument für die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete zur Verfügung, das Transparenz für Mieter und Vermieter schafft.“ Der Bundesgerichtshof hat am 12. Dezember 2007 in seinem Urteil (Az: VIII ZR 11/07) entschieden, dass Vermieter bei Mieterhöhungen auf den Mietspiegel verweisen können, ohne zusätzlich die dort enthaltenen Preisspannen anzugeben.

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Scharf kritisiert Rasch das Vorgehen der Mieterverbände, mit spektakulären Aussagen Angst unter der deutschen Mieterschaft zu schüren. Die Vermieter würden keinesfalls, wie unterstellt, willkürliche Mieterhöhungen vornehmen. So stiegen die Mieten in den letzten sieben Jahren bundesweit im Schnitt um lediglich ein Prozent jährlich.

„Wichtiger als Mieterhöhungen ist den Eigentümern oft die Mieterbindung, soziale Stabilität im Bestand und die Vermeidung von Leerstand“, so Rasch. Zudem profitiere von Sanierungsmaßnahmen auch der Mieter in besonders hohem Maße. Energiekosten könnten beispielsweise durch energetische Modernisierungen erheblich gesenkt werden.

Auch die Zahlungsmoral der Mieter sei nicht immer gegeben. Die Mietausfälle für Vermieter belaufen sich nach Schätzungen des BFW auf jährlich rund zwei Mrd. Euro. Zu Mietausfall und Sanierungskosten addieren sich zudem noch Kosten für Gericht, Anwalt und Zwangsvollstreckung zu einem Schaden von durchschnittlich 25.000 Euro pro Wohneinheit und Jahr.