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Metropole im Umbau: Brachen als Standorte mit Zukunft

Gestern waren sie noch Brachen aus dem Zechen- und Montanzeitalter, morgen sollen sie Zukunftsstandorte und Aushängeschilder für den Strukturwandel in der Metropole Ruhr sein. Zu den Hoffnungsträgern zählt "Phoenix West" in Dortmund-Hörde.

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Mit der Reaktivierung des riesigen Industriegeländes durch die LEG Stadtentwicklung geht laut dem Landesbauministerium in diesem Jahr das umfangreichste Projekt des Grundstücksfonds Nordrhein-Westfalen seiner Fertigstellung entgegen. Auf der 114 Hektar großen Stahlbrache entsteht einer der bundesweit größten Standorte für Unternehmen der Mikro-/Nano-, Produktions- und Informationstechnologie.

In die Aufbereitung und Erschließung von "Phoenix West" flossen 2008 rund 60 Millionen Euro. Das Gesamtvolumen nach Abschluss der Arbeiten im ersten Quartal 2009 beziffert das Ministerium auf knapp 137 Millionen Euro, von denen etwa 26 Millionen Euro aus dem Grundstücksfond NRW stammen.

Wie in Dortmund richtet die LEG Stadtentwicklung auch in Gelsenkirchen eine Brache für eine neue Nutzung her. Auf der ehemaligen Kraftwerks- und Haldenfläche der Zeche Graf Bismarck soll ein Mix aus Wohnen und Gewerbe entstehen. Das neue "Stadtquartier Graf Bismarck" liegt zentral mit Anschluss an den Rhein-Herne-Kanal. In den kommenden Jahren soll das 80 Hektar Gelände in drei Bauabschnitten komplett neu gestaltet werden.

Für das "Stadtquartier Graf Bismarck" sind geschätzt Investitionen von knapp 50 Millionen Euro erforderlich. Fördergelder kommen aus dem Topf der Stadterneuerung, von der Regionalen Wirtschaftsförderung und aus dem Ökologieprogramm Emscher-Lippe-Raum (ÖPEL).