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Mehrere Geschäftskonten der Securenta AG geschlossen

Die wirtschaftliche Zukunft des Göttinger Anlageunternehmens Göttinger Gruppe wird zunehmend unsicherer. Im Juli wurde das Geschäftskonto der Securenta AG von der Volksbank Göttingen wegen verschiedener gegen den Kontoinhaber betriebener Kontopändungen fristlos gekündigt. Mittlerweile hat auch die HypoVereinsbank die Beendigung der Geschäftsbeziehung mit der Securenta AG bestätigt. Jetzt hat die Volksbank Göttingen auch das Konto der Göttinger Gruppe Vermögens- und Finanzholding aufgelöst.

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Die Göttinger Gruppe versucht derzeit, durch den Verkauf von Immobilien Kapital zur Befriedigung ihrer Gläubiger zu beschaffen. Medienberichten zufolge soll die Firma Fortis an der Versicherungstochter der Göttinger Gruppe, Gutingia, interessiert sein. Hintergrund für den akuten Kapitalbedarf ist neben der wenig überzeugenden Bewirtschaftung der eingeworbenen 1 Milliarde Euro bei geschätzten 100.000 Anlegern insbesondere der Ausgang vieler zum Teil bereits höchstrichterlich entschiedener Gerichtsverfahren. Zahlreichen Anlegern wurden Schadensersatzansprüche und Entschädigungen zugesprochen. Anlegern der Göttinger Gruppe ist angesichts dieser bedrohlichen Vorzeichen zu raten, Maßnahmen zur Sicherung ihrer Vermögenspositionen zu ergreifen.