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MEAG tritt DGNB bei

Die MEAG ist der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) beigetreten. MEAG Geschäftsführer Dr. Knut Riesmeier (Bild l.) sagt: „Nachhaltigkeit ist der Megatrend im Immobilienmanagement. Wir müssen heute investieren, um unsere Immobilien für Investoren und Gesellschaft attraktiv zu halten. Dafür gibt es neben einem moralischethischen zunehmend auch einen ökonomischen Anreiz. Wir unterstützen das deutsche Zertifizierungssystem für nachhaltige Gebäude.“

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Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind für die Münchener-Rück-Gruppe wichtige Themen. Die Gruppe befasst sich seit Jahrzehnten mit den Folgen des Klimawandels, denn die versicherten Schäden von Umweltkatastrophen bestimmen maßgeblich den Geschäftserfolg. Riesmeier: „Wir legen deshalb bei unseren Immobilien großen Wert auf Nachhaltigkeit und leisten so unseren Beitrag zur Stabilisierung des Erfolgs.“

Bei Neubauprojekten und Akquisitionen setzt die MEAG nachhaltige Kriterien bereits um. So ist das 2004 eröffnete Münchner Tor - ein 85 Meter hohes, 23 Stockwerke zählendes Geschäftsgebäude der Münchener Rück und neben dem Stammsitz am Englischen Garten der zweite Standort in München - mit innovativer Umwelttechnologie ausgestattet. Im Sommer zirkuliert das mit 17 Grad relativ kühle Grundwasser durch ein Rohrleitungssystem in den Wänden. Durch einen 100 Meter langen Betonkanal wird Frischluft angesaugt, um das Gebäude zu belüften. Die Außenjalousien werfen das Tageslicht an die Decken der Büroräume. So spart die Münchener Rück Kosten für die Innenbeleuchtung. 400 Kilowattstunden pro m² (kWh/m²) und Jahr beträgt der Standardprimärenergiebedarf eines Verwaltungsgebäudes in Deutschland. Am Münchner Tor sind es nur 237 kWh/m² pro Jahr.

In den Cologne Oval Offices - ein am Kölner Rheinufer gelegenes Gebäudeensemble, das 2009 fertig gestellt sein wird - kann das Uferfiltrat für die Kühlung eingesetzt werden. Die Cologne Oval Offices glänzen mit einem Wert von nur 105 kWh/m² pro Jahr. Dieser herausragende Wert ist zum großen Teil der günstigen Lage am Rheinufer zuzuschreiben.

Riesmeier: „Wir gehen davon aus, dass der Standard stark auf bestehenden Regularien und Normen aufsetzen wird und dadurch der administrative Aufwand für die Erlangung des Zertifikats im Rahmen bleibt. In jedem Fall begrüßen wir die zu erwartende hohe Qualität des Standards. Mit einer etablierten Zertifizierung erhöhen sich die ökonomischen Anreize für nachhaltiges Bauen. Das hilft nicht nur den Investoren, sondern auch der Umwelt und sorgt für mehr Generationengerechtigkeit.“