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Maklerverband profilierungssüchtig!

Im Konflikt der Immobilienverbände hat Lutz Freitag im Interview mit dem Fachmagazin Immobilienwirtschaft dem Immobilienverband Deutschland (IVD) Profilierungssucht vorgeworfen. Der IVD sei von den Spitzenverbänden der Branche nicht ausgegrenzt worden, sondern habe sich von diesen abgesetzt, sagte der Präsident des Gesamtverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW). "Man muss die eigene Profilierungssucht etwas zurückstellen, um die Gemeinsamkeit nicht zu sehr zu verlieren. Das war bei den
Maklern, insbesondere bei einigen Herren dort, nicht zu erreichen", erklärte Freitag.

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Als Grund, warum der GdW, der Bundesverband Freier Immobilienunternehmen (BFW) sowie Haus und Grund den Maklerverband IVD gerichtlich zu einer Namensänderung zwingen wollen, nannte Freitag: "Wenn die Makler etwas nicht haben, dann sind es Immobilien." Außerdem passe die Art und Weise, wie das Kürzel IVD "quasi als Alleinvertretung der Immobilienbranche" kommuniziert werde, nicht in eine Verbandsgemeinschaft.

In der inhaltlichen Zusammenarbeit gebe es aber keine Unberührbarkeit. So seien etwa bei der Frage der Berufsbildung die Makler aktiv mit einbezogen worden. In der Sache seien weiter viele Gemeinsamkeiten vorhanden. Als eine mögliche Lösung des Konflikts schlug Freitag eine Umbenennung des IVD in Immobilienmaklerverband Deutschlands vor.

Im Gespräch mit dem Freiburger Immobilienfachmagazin griff Freitag auch die Bündelungsinitiative der deutschen Immobilienwirtschaft an, deren Ziel die Förderung der Interessen der gesamten Immobilienbranche ist. Er habe die Bündelungsinitiative bisher bei keiner wichtigen politischen Veranstaltung erlebt, sagte Freitag. Stattdessen mache sie "durch schöne Einladungen auf Schiffen" Furore.