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Mainhäfen: Frankfurt und Hanau diskutieren gemeinsame Entwicklungspotenziale

Die Wirtschaftsdezernenten von Hanau und Frankfurt diskutierten über mögliche gemeinsame Entwicklungspotenziale der beiden Mainhäfen - Frankfurter Osthafen und Hanauer Hafen, um mögliche Synergien nutzen und zielgerichtet ausschöpfen zu können.

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Die HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH in Frankfurt leidet nach Aussage von Stadtrat Frank und HFM-Geschäftsführer Ralf Karpa darunter, dass der Osthafen keine Freiflächen mehr hat und es somit auch kaum noch Entwicklungspotenzial gibt. Sein Hanauer Amtskollege Piesold vertrat die Ansicht, dass beide Häfen davon profitieren könnten, wenn die HFM im Hanauer Hafen vorhandene, meist nicht städtische Flächen gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderung entwickeln würde.

Oliver Schwebel von der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, der ebenfalls zur Delegation von Stadtrat Frank gehörte, erklärte, dass beide Häfen zusammen mit einer Kooperation in der nationalen Umschlags-Rangfolge deutlich nach oben rutschen könnten. Der Hanauer Hafen verzeichnete 2010 rund 3,1 Millionen Tonnen Güterumschlag per Bahn und Schiff, der Frankfurter Hafen rund 4,1 Millionen Tonnen.

Dirk Engelhardt, Leiter des Geschäftsbereichs Logistik/Fuhrpark bei der Hanauer Hafenanliegerfirma Raiffeisen Warenzentrale Rhein-Main und Professor für Logistik Management an der Steinbeis-Hochschule, brachte die enge Verzahnung von Wissenschaft und praktischer Logistik ins Spiel, die für beide Städte gelte und die Hafenstandorte stärke. Von Piesold zum Gedankenaustausch mit den Frankfurter Hafen-Fachleuten hinzugebeten, meinte Engelhardt weiter, dass Frankfurt und Hanau als Hafeneinheit bisher nicht wahrnehmbar seien, obschon viel gemeinsame Kompetenz beispielsweise beim Massengut-Umschlag auf dem Markt anzubieten wäre.