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London bleibt teuerster Industriestandort der Welt

Rund um den Londoner Flughafen Heathrow befinden sich die teuersten Industrieflächen der Welt: Die Bruttomiete beträgt dort pro Quadratmeter 17,60 Euro im Monat. In der Flughafenregion ist das Flächenangebot mittlerweile so knapp, dass im benachbarten Hatton Cross jüngst zweigeschossige Lagergebäude gebaut wurden. Entsprechend konnte London-Heathrow seinen Spitzenplatz im Ranking der teuersten Industrieflächen weltweit auch 2007 behaupten. Auf Platz zwei und drei folgen Dublin (brutto 13,29 Euro/m²/Monat) und Tokio (brutto 11,89 Euro/m²/Monat)

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Nach der Studie Industrial Space Across the World 2008, die das internationale Immobilienberatungshaus Cushman & Wakefield (C&W) jährlich herausgibt, blieben die Mieten von Industrie- und Logistikimmobilien im vergangenen Jahr an 89 % aller Standorte stabil oder sind gestiegen. „Weltweit stiegen die Mieten für Industrieflächen im Durchschnitt im vergangenen Jahr um 6 %", erläutert Inga Schwarz, Researcherin von C&W Deutschland. "Der höchste Anstieg der Mietkosten wurde in Mumbai verzeichnet. In der indischen Metropole sind die Mieten innerhalb des letzten Jahres um 94 % gestiegen, wodurch sie um elf Plätze im Ranking auf den 26. Platz aufgestiegen ist." Am zweitstärksten stiegen die Bruttomieten in Istanbul (60 %) und an dritter Stelle in Bogota (54 %). Insgesamt sind die Mieten in den südamerikanischen Länder am stärksten angezogen: im Durchschnitt um 25 %. Damit führt Südamerika das Feld im Bereich Mietpreissteigerungen an.

Unter den Top-Ten der 52 im Ranking erfassten teuersten Standorte der Welt befinden sich sieben europäische Standorte. Neben London und Dublin sind Oslo, Stockholm, Barcelona, Genf und Helsinki im vorderen Feld platziert.

Frankfurt ist vom 16. auf den 17. Rang abgestiegen: Brutto 7,20 Euro/m²/Monat werden hier für die teuerste Fläche bezahlt.